Landrat Richard Reisinger kürte die Gewinner des Wettbewerbs „Natur im Dorf“ in Amberg-Sulzbach. Dieser Wettbewerb soll dem Rückgang der Artenvielfalt entgegenwirken. Es wurde deutlich, dass sowohl Tier- als auch Pflanzenarten betroffen sind. Um die Biodiversität zu erhöhen, ist aktives Handeln notwendig. „Wir alle müssen etwas tun, um die Artenvielfalt wieder zu erhöhen. Hier ist jeder gefordert: die privaten Gartenbesitzer, Vereine und Kommunen“, sagte Reisinger.
Wettbewerbsdetails
Insgesamt meldeten sich 14 Naturobjekte aus sieben Gemeinden für diesen Dorfwettbewerb an. Eine Jury bewertete die einzelnen Projekte. Diese Kommission setzte sich aus Experten des Fachreferats für Umwelt- und Naturschutz, dem Landschaftspflegeverband Amberg-Sulzbach, dem Naturpark Hirschwald sowie dem Kreisverband für Gartenkultur und Landespflege Amberg-Sulzbach zusammen. Beurteilt wurden verschiedene Aspekte, wie die Entstehung des Naturraumes und Planungen für die Zukunft. Der Fokus lag jedoch auf der „Ökologie“. Dabei wuden die Artenvielfalt, heimische Pflanzen und Unterschlupfmöglichkeiten in den Blick genommen.
Die Siegerprojekte
„Da letztlich sehr viele unterschiedliche Naturprojekte eingereicht wurden und viele darunter nachahmenswerte Beispiele sind, hat sich die Jury entschieden, insgesamt drei Sieger zu küren und zudem zwei Sonderpreise zu vergeben“, erläutert die Kreisfachberaterin Michaela Basler. Die Sieger sind das Vogelparadies Ursensollen, der Gemeinschaftsgarten des Obst- und Gartenbauvereins Ursensollen und die Streuobstwiese der Blumen- und Gartenfreunde Ehenfeld. Zudem erhält der Radfahrerverein Eintracht Elbart einen Sonderpreis, ebenso der Kräutergarten des Obst- und Gartenbauvereins Pittersberg.
Preise und Auszeichnung
Die ausgezeichneten Dorfgemeinschaften nahmen während der Preisverleihung Geldpreise und Urkunden entgegen. Am Ende der Veranstaltung appellierte Richard Reisinger eindringlich, der Natur mehr Raum zu geben. Ob im öffentlichen Bereich, in Siedlungen oder in Privatgärten – Maßnahmen sind nötig. Kontaktmöglichkeiten zu den Kreisfachberatern am Landratsamt gibt es für alle, die eine naturnahe Gestaltung anstreben.

