Der Neustädter Faschingsverein hat trotz der anhaltenden Pandemie viele neue Ideen umgesetzt und einige Aktionen erfolgreich gestartet. Im Verein sind ja bekanntlich viele langjährige Mitglieder aktiv, jedem von ihnen fällt es schwer, heuer auf ihre geliebten Faschingsveranstaltungen zu verzichten. 

Die beiden Dienstältesten Bernhard Lang (aktiv seit 1982/1983, also fast seit der Wiedergründung des Faschingsvereins im Jahr 1981) und Josef „Beppm“ Moldaschl (aktiv seit 1985/1986) haben es sich auch heuer nicht nehmen lassen, in ihrem offiziellen Faschingsoutfit zu feiern und per Beamer an eine Hauswand die Faschingszüge der letzten Jahre zu genießen. So können sie in dieser Saison immerhin einmal das Ornat (schwarze Hose, gelbe Weste, Blauer Schwalbenschwanz) tragen, was die Faschingsnarren etwas tröstet. 

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Stolzer Vorsitzender – erstaunte Passanten 

Der 1. Vorsitzende des Neustädter Faschingsvereins Jürgen Trescher ist auf so etablierte Vereinsmitglieder wie sie besonders stolz – und unterstützt diese Aktion gerne, gerade in diesem Jahr. Passierende Autofahrer und Spaziergänger haben natürlich nicht schlecht über dieses Open-Air-Kino gestaunt. Dabei ist der Verein doch seit jeher für seine Ideen und als Vorreiter im Umsetzen selbiger bekannt.

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Der erste Faschingszug in Neustadt fand am 14. Februar 1878 statt und wurde seit der Wiedergründung des Vereins im Jahre 1981 nur zweimal nicht abgehalten – 1991 wegen des damaligen Golfkriegs und 2021 wegen der Auswirkungen der Corona-Krise.

Trescher hofft, dass es dabei bleibt und ab nächstem Jahr die jahrzehntelange Tradition wieder fortgesetzt werden kann. Schließlich rechnen die Verantwortlichen bei gutem Wetter jedes Jahr mit bis zu 30.000 Zuschauern, die entlang der Zugstrecke vom Legat Parkplatz bis zum südlichen Ortsausgang beim Hotel Grader an den Straßenrändern stehen.