Der Pfingstgottesdienst am Sonntagabend wurde musikalisch zu einem ganz besonderen, feierlichen und inspirativen Erlebnis für die zahlreichen Besucher der Josefskirche in Weiden.
Eines der beliebtesten Werke
Symbolisch für das gewaltige Brausen des Windes, das im Neuen Testament die Ankunft des Heiligen Geistes beschreibt, erklang von der Empore die Messe KV 317 von Wolfgang Amadeus Mozart. Der damals erst dreiundzwanzigjährige Komponist schrieb das als Krönungsmesse bekannt gewordene Werk für Solisten, Chor und großes Orchester. Nach seinem Tod wurde die Messe zu einem seiner beliebtesten und am häufigsten aufgeführten Werke, unter anderem auch bei Krönungszeremonien.
Beeindruckende Gesamtleistung
Mit dieser eindrucksvollen Messe unterstrichen die Mitglieder der Chöre und des Orchesters von St. Josef. Die Solisten Judith Peter, Silvia Schönberger, Eduard Schultes und Christian Kick verschmolzen zu einem harmonischen Quartett und krönten damit eindrucksvoll die beeindruckende Gesamtleistung des eingespielten Ensembles. Aber nicht nur ausgewiesene Mozart-Liebhaber konnten bei dieser Messe auf ihre Kosten kommen: von der Empore erklangen auch Stücke von Christopher Tambling, Choralbearbeitungen und Fanfaren des Kirchenmusikers von St. Josef, Piotr Pająk, der auch die Gesamtleitung innehatte, sowie prachtvolle und ideenreiche Orgelimprovisationen von Stefan Schultes.

