Der Grund dafür? Viele Eltern haben schlicht und ergreifend nicht mehr die Zeit oder den Überblick, um den Medienkonsum der Heranwachsenden in entsprechende Bahnen zu lenken und diese auch altersgemäß weiterzuführen. Die Umstände der Corona-Pandemie haben diese Missstände natürlich auch noch verstärkt.

Bei Home-Schooling, Video-Konferenzen und regelmäßiger Handy Nutzung haben die Eltern oft den Überblick verloren, wieviel und was ihre Kinder mit Medien tun.

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Jugendmedienzentrum unterstützt

Genau hier möchte das Jugendmedienzentrum T1 in Tannenlohe unterstützen. Die Medienpädagogin Cirta Rosbach von T1 gab im Rahmen eines Pressetermins eindrucksvolle Einblicke in die alltägliche Arbeit der Landkreis-Einrichtung.

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„Wir vermitteln den Kindern und Jugendlichen, wie sie mit Medien richtig umgehen. Sie sollen lernen, hier auch selbst aktiv zu werden und sie sollen sich selbstständig Gedanken darüber machen, wie man mit Fotos, Videos, Internet und Social Media umgehen kann und sollte. Also ein verantwortungsvoller und bewusster Umgang mit Medien, insbesondere mit dem Handy ist eins unserer Ziele.“

Medienzentrum leider eine Seltenheit

Bayernweit gibt es nur vier dieser Einrichtungen. „Das wird den Bedürfnissen unserer kommenden Generation in keiner Weise gerecht“, so Landrat Roland Grillmeier. Der Landrat stellte heraus, dass man schon an Land und Bund herangetreten ist und die Bedeutung des Medienzentrums für die mediale Bildung mit der Sprache der Jugend zu unterstützen und auch die Schulen auf diesen Weg zu begleiten.

„Wir müssen es im Sinne eines vernünftigen Umgangs mit Social Media und der jungen Generation schaffen hier mehr zu bieten, der Landkreis hat hier bereits vor über 20 Jahren wegweisend gehandelt, nun sind andere gefordert.“

Selbst in Großstädten gefragt

Zusammen mit Uli Grötsch diskutierte man und unterstrich die Wichtigkeit der Einrichtung deutlich. Grötsch erwähnte hierzu, dass man selbst in Großstädten so etwas wie das T1 vergeblich suchen würde: „Man überlässt die Kinder in der Beziehung oft sich selbst – kein Wunder, dass es oftmals zu Suchtverhalten, sozialer Abgeschottenheit und Lernschwierigkeiten kommt.“

T1 und ihre Projekte

Das Jugendmedienzentrum T1 geht unter anderem mit Projekten zum Thema „Immer On“, „Fakt oder Fake“ und „Cybermobbingprävention“ in die Schulen und lehrt Schüler ab der dritten Klasse, wie man mit diesen Themen umgehen sollte.

Zudem werden wieder ab Herbst Medientutoren ausgebildet, nach dem Prinzip: ältere Schüler bilden jüngere Schüler zu kompetenten Medienusern aus.

„Zentrale Herausforderung in der Erziehungsarbeit“

MdB Uli Grötsch und Landrat Roland Grillmeier hatten den Termin bereits vor mehreren Monaten verabredet. Wegen der Lockdowns musste der Termin immer wieder verschoben werden. „Medienkompetenz ist nicht erst seit der Corona-Pandemie und den Lockdowns eine zentrale Herausforderung in der Erziehungsarbeit, aber auch im schulischen Alltag“, so Grötsch.

Digitalen Streetworker integrieren?

Jürgen Preisinger, Vorsitzender des Kreisjugendrings, möchte außerdem einen Digitalen Streetworker in das Jugendmedienzentrum T1 integrieren. Hierzu laufen bereits die ersten Gespräche mit dem Bayerischen Jugendring, der die Trägerschaft des Modellprojekts aus dem Jugendplan des Bayerischen Ministeriums für Familie, Arbeit und Soziales übernommen hat.

Fazit: Jugendmedienzentrum ist unverzichtbar

Alle waren sich am Ende der Sitzung einig: Das Jugendmedienzentrum T1 ist in der Nordoberpfalz ein unverzichtbarer Beitrag zur Medienerziehung von Kindern und Jugendlichen und ist auch bei Fragen von Eltern und Pädagogen ein wichtiger Ansprechpartner!