Weiden. Der Fachbereich Geschichte/Sozialkunde der Gustl-Lang-Schule hatte mit MdB Uli Grötsch einen weiteren Abgeordneten des Deutschen Bundestages in diesem Schuljahr zu einer Podiumsdiskussion der 10. Klassen eingeladen. Zu den Diskussionsthemen gehörten unter anderem G20-Gipfel, Drogen- und Flüchtlingspolitik.
Nach dem Besuch von MdB Albert Rupprecht in der Gust-Lang-Realschule stand nun ein weiterer prominenter Gast auf der Tagesordnung. Auch MdB Uli Grötsch stand den Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort. Der Schulleiter Thomas Reitmeier begrüßte den prominenten Gast mit ganz besonderen Geschichten: Denn die Schule hieß den Politiker mit sehr persönlichen und witzigen Anekdoten aus seiner eigenen Schulzeit an der Wirtschaftsschule willkommen. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Wirtschaftsschule absolvierte er eine Ausbildung zum Polizeibeamten bis er 2013 in den Bundestag gewählt wurde.
Er begann sich politisch zu engagieren, als ihm bewusst wurde, dass er damit selbst etwas verändern kann. Grötsch schilderte den Schülern seine Lebens- und Arbeitssituation. So verbrachte er 2016 zwanzig Wochen in Berlin, den Rest arbeitete er in Weiden immer mit dem Ziel, die Region weiterzuentwickeln. Der verheiratete Politiker wohnt mit seine Ehefrau und den zwei Töchtern in Waidhaus.
Tierschutz, Darknet und Legalisierung von Cannabis
Dann munterte er die Jugendlichen auf ihn mit Fragen zu löchern. Dieses Angebot nahmen die Schülerinnen und Schüler dankend an und stellten zahlreiche Fragen. Unterschiedlichste Themen wurden angesprochen: Vom G20 Gipfel in Hamburg, soziale Gerechtigkeit, Tierschutz und Massentierhaltung, Darknet bis hin zur Drogenpolitik und der Legalisierung von Cannabis. Ein wichtiger Bestandteil der Diskussion war auch die Flüchtlingspolitik. Die zwei Schulstunden vergingen wie im Flug und den Jugendlichen gingen die Fragen nicht aus.
MdB Grötsch ermöglichte den Schülern interessante Einblicke in die „große“ Politik und ermunterte sie immer wieder, sich in der Gesellschaft in irgendeiner Weise zu engagieren, sei es im Verein, in einer Partei, einem Sozialverband oder in der Flüchtlingshilfe. Er forderte die Schüler auf, sich mit ihren Belangen an ihn zu wenden und stellte ihnen dabei seine persönliche Unterstützung in Aussicht.

