„Das tut Frauen in dieser Situation gut“, sagte Laura Weber bei einem Gespräch mit dem Leitungsteam der Donum-Vitae-Beratungsstelle Weiden. Die Schwangerenkonfliktberatung und die erneut aufgeflammte Diskussion um eine mögliche Streichung des § 218 aus dem Strafgesetzbuch waren zentrale Themen des Treffens. Weber sprach sich für eine Beibehaltung einer verpflichtenden Beratung aus, ließ aber keinen Zweifel daran, dass ein Abbruch ihrer Auffassung nach nicht länger Straftatbestand sein dürfe.
Multitool rund um Schwangerschaft
Weitere Themen waren die Bedeutung sexuellen Bildung und die aktuelle Studienlage zu Fehlgeburten. Sozialpädagogin Elisabeth Schieder erläuterte ausführlich die Haltung und die pädagogische Arbeit der Beratungsstelle. Die Bevollmächtigte für die Stadt Weiden und den Landkreis Neustadt/WN, Andrea Lang, hatte der Abgeordneten vorher Donum Vitae im allgemeinen und die Weidener Beratungsstelle im besonderen vorgestellt. Lang betonte dabei, dass sich die Organisation, ein eingetragener Verein, zu fünf Prozent aus Spenden finanziere, ein Betrag, der nicht immer leicht aufzubringen sei.
Vor diesem Hintergrund werde auch die Bedeutung der Arbeit der Ehrenamtlichen innerhalb des Vereins deutlich. DONUM VITAAE sieht sich nach eigener Beschreibung als das Multitool rund um die Schwangerschaft, von der sexuellen Bildung zur Konfliktberatung, zur begleitenden Beratung und Unterstützung während einer Schwangerschaft über Kinderwunschberatung bis zur Trauerbewältigung nach Abgang oder Fehlgeburt – dies alles zunehmend auch mit Hilfe von Social Media.

