In der Kirche Maria Waldrast in Weiden fand kürzlich ein bemerkenswertes Konzert statt, das die Herzen der Zuhörer berührte. Das Trio, bestehend aus Pfarrer Dr. Christoph Seidl, einem erfahrenen Gemeindeseelsorger und Seelsorger für Berufe im Gesundheits- und Sozialwesen, dem Sänger Hubert Treml und Franz Schuier am Keyboard, bot eine ausdrucksstarke Darbietung. Unter dem Motto „Niat doudernst“ erreichten sie gleichermaßen Herz, Seele und Zwerchfell der zahlreichen Besucher.
Ein Konzert, das bewegt
Die Kombination aus den lebhaften Texten von Pfarrer Seidl und den dazu passend abgestimmten Liedern in Mundart von Hubert Treml, ermöglichte es den Besuchern, sich auf beeindruckende Weise mit den Themen Tod und Sterben, Hospizarbeit und Ehrenamt auseinanderzusetzen. Mit Liedern wie „der Engl aaf da Stöing“, „die beste Medizin“ und „Clementine“ fanden die Künstler direkt den Zugang zu den Herzen der Zuhörer.
Gute Zwecke unterstützt durch Musik
Besonders bemerkenswert ist, dass die Veranstaltung nicht nur kulturelle, sondern auch karitative Ziele verfolgte. Durch die Großzügigkeit der Konzertbesucher wurden stolze 597 Euro an Spenden gesammelt. Diese Spendeneinnahmen sind für die Begleitung trauernder Erwachsener, Kinder und Jugendlicher vorgesehen. Die Verantwortlichen weisen darauf hin, dass „diese dringend benötigten Mittel, da die Kosten diesbezüglich von den Krankenkassen nicht übernommen werden“, so Johanna Lakomski, Leiterin des ambulanten Hospizdienstes der Malteser, berichtet.
Dank an die ehrenamtlichen Helfer
Ein besonderes Dankeschön des Abends galt den zahlreichen ehrenamtlichen Hospizbegleitern und -begleiterinnen. Ihre Hingabe und Bereitschaft, immer wieder Zeit zu schenken, wurde besonders gewürdigt. Die Veranstaltung bewies eindrucksvoll, wie Musik Menschen in vielfacher Weise verbinden und unterstützen kann. Sei es emotional durch die Kunst oder praktisch durch die generierten Spenden für so wichtige Anliegen wie die Hospizarbeit.

