In seiner Betrachtungsweise ließ er die Gläubigen an den möglichen Gedanken, Ängsten und Überlegungen der drei Weisen sowie deren Begleiter auf ihrer Reise zur Krippe teilhaben. Dabei erklärte er nicht nur die Mimiken der Sterndeuter aus der ausgesuchten Krippendarstellung, sondern auch die Darstellung der Kamele.
Der Stern war das Navigationssystem auf ihrem Weg nach Bethlehem. Auch wir können unser Ziel immer nach dem Stern ausrichten und dadurch im Glauben, der Nächstenliebe und Gemeinschaft stärker werden. Man dürfe die Visionen und Ziele des Lebens nicht aus den Augen verlieren, auch wenn ein Kamel anderer Meinung ist (Auszug aus der Dreikönigspredigt).
Diakon Janusz Stubartowicz segnete Wasser, Kreide und Kohle. Dekan Alexander Hösl sprach allen Ministrantinnen und Ministranten, die in festlichen Gewändern ministrierten, seinen Dank für ihren Dienst aus.
Die Sternsinger auf Tour
Im Anschluss an den Gottesdienst zogen die Sternsinger in Böhmischbruck, Altentreswitz und Kössing von Haus zu Haus, um dort den Segen „Christus mansionem benedicat“ zu verbreiten und Spenden zu sammeln. In diesem Jahr steht die Aktion Dreikönigssingen unter dem Motto „Gemeinsam für unsere Erde – Amazonien und weltweit.“

