Eschenbach. 18 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen fünf bis acht der Markus-Gottwalt-Schule in Eschenbach tauschten bei einem Ausflug in den Kletterpark die Schulbank gegen die Kletterwand.
Von Jürgen Masching
In Begleitung der Sportlehrkraft Thomas Ott und einiger Eltern besuchten die Schüler die Einrichtung im Nürnberger Zentrum, um ihre an der heimischen Kletterwand erworbenen Fähigkeiten einmal in einer großen Kletterhalle unter Beweis zu stellen.
Unter der Anleitung der Lehrkraft stürzten sich die Schüler begeistert auf die verschiedenen Herausforderungen und machten auch vor weit ausladenden Überhängen keinen Halt. Dabei verhielten sich alle Beteiligte diszipliniert und kameradschaftlich, wie Ott lobend erwähnte. Ein besonderer Dank galt den Eltern, die sich freiwillig zur Begleitung und Aufsicht bereiterklärten. Ohne deren Unterstützung wäre die Fahrt finanziell und organisatorisch nicht durchzuführen gewesen.
Nach knapp drei Stunden Klettern brannten die Finger und die Muskeln schmerzten. Ein Bummel durch die Nürnberger Fußgängerzone leitet abschließend die körperliche Regeneration ein.
[box type=“tick“] Arbeitsgemeinschaft Klettern
In Boulderhallen wird das seilfreie Klettern in Absprunghöhe an bis zu fünf Meter hohen Wänden und freistehenden Türmen betrieben. Beim „Bouldern“ geht es nicht so sehr um die Höhe und Länge der Kletterwege, als vielmehr um die Schwierigkeit der Kletterbewegungen, um Kraft und um Geschicklichkeit. Große Weichbodenmatten dämpfen dabei Stürze, die an der Tagesordnung stehen. Die 18 Kinder betreiben die Sportart im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft Klettern an der Boulderwand der Markus-Gottwalt-Schule in Eschenbach. [/box]

