Leuchtenberg. Die Natur erfahren und noch dazu genau erklärt bekommen, das war für die Kindergartenkinder – und diejenigen die es im Herbst werden – sehr beeindruckend. OWV-Vogelschutzwart, Naturfreund und Fledermausschützer Josef Schieder machte sich mit den Kleinen, die Jüngste eineinhalb Jahre, vom Kindergarten aus zu einer fast zweistündigen Tour rund um Leuchtenberg.
Von Sieglinde Schärtl
Begleitet wurden die Kinder meist von ihren Vätern, da die Mütter bei den Vorbereitungen für die Rückkehr im Kindergarten halfen. Der Naturfreund Josef Schieder erklärte seinen kleinen aufmerksamen Zuhörern die Vielfalt der Natur und beantwortete alle Fragen. Er bewies sich auch als Experte in Sachen Fledermaus: Er wusste, wo sie sich verstecken und dass sie nachtaktiv sind. Auch auf die verschiedenen Wildpflanzen, die entlang der Wegstrecke wachsen, machte der Naturkundler die Kinder aufmerksam. Darunter zum Beispiel Johanniskraut, Weidenröschen, Ackerglockenblume und den giftigen Rainfarn. Ihr Marsch ging vorbei an der Steingruppe „die Zwillinge“, dem Naturdenkmal „Hoher Stein“, zum Bildstock „Grötsch“ und von hier zurück zum Kindergarten. Dort erwarteten die Gruppe schon Leiterin Veronika Rupprecht und Vorsitzende des Elternbeirats Karin Preßl nach der erlebnisreichen Naturkunde.
Für alle gab es dann eine ausgiebige Stärkung. Nach so viel Natur und Vogelbeobachten mit Blaumeise, Buchfink, Spatz, Kohlmeise, außerdem Nachtfaltern, weiblicher Eichenspinner und Schmetterlinge wie der kleine Fuchs und Pfauenauge, war der Appetit natürlich groß.

