Neustadt/WN. Die Abschlussklassen des Jahrgangs 1969 der ehemaligen Realschule Neustadt, heute Lobkowitz-Realschule, feierten ihr 50-jähriges Jubiläum mit einem gemeinsamen Klassentreffen. 100 Ehemalige reisten aus allen Ecken Deutschlands an und stellten fest: „Ja, so war es mal.“
„Sie werden ihre alte Schule nur noch an wenigen Stellen wiedererkennen. Nach dem Umbau haben wir jetzt rechtzeitig zum 70-jährigen Jubiläum der Realschule ein modernes und funktionelles Schulhaus“, begrüßte Ramon Gomez-Islinger, Konrektor der Lobkowitz-Realschule Neustadt/WN, als Vertreter der Schulleitung die 100 ehemaligen Schulabgänger.
Er freute sich über das große Interesse, das auch nach so vielen Jahren die Verbundenheit mit der Schule unterstreiche. Ein Team aus ehemaligen Schülern der Klassen 10aK,bK, cK und 10aM und 10bM der Realschule organisierte das Treffen: Rita Dineiger, Evi Bauer, Waltraud Wagner, Herbert Baumann, Alfons Hallmann, Bernhard Kaldun, Helmut Meier, Gerhard Wenzl und Werner Stemmer.
Schweigeminute für bereits Verstorbene
Herbert Baumann bedankte sich im Namen des 69er-Jahrgangs bei Konrektor Gomez-Islinger für die herzliche Begrüßung und den Empfang an der Schule. Als Dank überreichte ihm Mitorganisator Alfons Hallmann fünf Fußbälle für den Freizeitsport an der Schule. In seiner Begrüßungsrede gab Baumann zudem bekannt, dass von 162 Absolventinnen und Absolventen bereits 16 verstorben sind. In einer Schweigeminute wurde diesen sowie den verstorbenen Lehrkräften gedacht.
Weiterentwicklung der Schule
Bei einem Rundgang durch die Schule überzeugten sich die Ehemaligen von den Umbaumaßnahmen. Sie zeigten sich beeindruckt von der Neugestaltung des Gebäudes und den modernen Möglichkeiten für die Schüler. In die Runde mischten sich auch ehemalige Lehrer wie Heidelinde Römelsberger, Josef Weber sowie Adelheid und Friedrich Müller.
Erinnerungen an Skikurse und Abschlussfahrten
Beim anschließenden Beisammensein im Gasthaus „d’Wirtschaft“ in Altenstadt zeigte Bernhard Kaldun Bilder aus der gemeinsamen Schulzeit. Das weckte viele Erinnerungen.
So blieben vor allem die Jugendherbergsaufenthalte zu Schulbeginn in Trausnitz, die Skikurse in Saalbach bei Tiefschnee und Schneesturm sowie die Hüttenabende im Gedächtnis. Einige Anekdoten des Hüttenabends kamen zur Sprache – damals fütterten sie Lehrern mit verbundenen Augen Marmelade oder führten blinde Duelle mit Hausschuhen.
Auch auf die Abschlussfahrten der Mädchen nach Berchtesgaden und der Jungen nach Berlin sowie München blickten die Ehemaligen gerne zurück. Für die Absolventen des Jahrgangs ’69 war es ein freudiges Wiedersehen nach dem Motto: „Ja, so war es mal.“

