Tirschenreuth/Neustadt/WN. Über die Herstellung von Hamm-Walzen für den Erd- und Asphaltbau informierten sich die die Mitglieder des KFZ-Fachverein Weiden und nördliche Oberpfalz.
Von Sieglinde Schärtl
Entwickelt werden die Walzen in der Oberpfalz. Hier forscht die Firma Hamm auch an der Verbesserung der Maschinen. Die Walzen gehen in die ganze Welt. Sogar die Bosporus-Brücke wurde damit geebnet. Auch bei den Autorennstrecken kamen die Walzen nicht nur in Deutschland zum Einsatz, damit Rennautos durchstarten können.
Der Leiter der Marketingabteilung Gottfried Beer (vorne Mitte) und sein Kollege Fritz Bock (vorne links) führten die Besucher über das Firmengelände. Die 50 Handwerker, darunter auch einige Frauen, wurden in zwei Gruppen durch das Werk geleitet.
Die Firma Hamm hat eine Erfahrung von 125 Jahren in der Entwicklung sowie Produktion von Walzen. Es ist ein Unternehmen der WIRTGEN GROUP, einem internationalen Unternehmensverbund der Baumaschinenindustrie. Einst musste der Walzenführer, der meist im Stehen seine Maschine bediente, an Hand seines Gefühles feststellen, ob der Untergrund glatt ist. Mittlerweile ist die Elektronik soweit ausgereift und ständig weiterentwickelt worden, dass die Walzen viel einfacher zu bedienen sind.
Die Mitglieder konnten bei der Produktion zusehen, wie die Maschinen hergestellt werden. Als besonders werteten sie, mit Vorsitzenden Josef Schärtl (vorne rechts), dass der Betrieb alljährlich sehr viele Lehrlinge ausbildet und auch übernimmt. „Dass die Entwicklung und Forschung dieser Firma in der Oberpfalz ist, ist der Zuverlässigkeit der Menschen zu verdanken“, so Schärtl mit Stolz.

