An dem Gerücht, dass zukünftig nur mehr Genesene und Geimpfte bei der Weidener Tafel einkaufen dürfen, ist definitiv nichts dran. Das unterstrich Vorsitzender Josef Gebhardt gegenüber Oberpfalz-Medien. Zwar würden sich die Vorstandsmitglieder der Tafel durchaus strengere Zugangsbeschränkungen für den Laden in der Fichtestraße wünschen, doch diese dann auch zu kontrollieren, dazu fehle es schlichtweg an Zeit und Personal.
Aus Angst vor Ansteckung: Mitarbeiter bleiben daheim
Gerade in der betriebsamen Vorweihnachtszeit sind der Tafel die Mitarbeiter ausgegangen. Zehn der 70 Helfer bleiben aus Angst, sich anzustecken, lieber daheim. Und so setzt man bei der Tafel in der Fichtestraße, wie in der Vergangenheit auch, weiter auf Abstandhalten, Händedesinfizieren und Maskentragen. Außerdem ist der Zutritt auf eine Person pro zehn Quadratmeter Ladenfläche beschränkt.
Personell hat sich zwischenzeitlich bei der Tafel aber doch etwas getan. Seit 1. November ist Diana Hermann als hauptamtliche Geschäftsführerin im Einsatz. Wichtiger Grund für den Vorsitzenden Josef Gebhardt sich weitere zwei Jahre in den Dienst der Tafel zu stellen. Und auch andere Postenfragen sind mittlerweile geklärt. Hermann Rothballer wird von Engelbert Mayer das Amt des zweiten Vorsitzenden übernehmen und Daniela Ackermann wird die Nachfolge der verstorbenen Kassiererin Gabriele Glaubitz antreten.

