Die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) Neustadt-Weiden startet nach einem wichtigen Zusammenschluss in eine neue Ära. Während ihrer ersten Mitgliederversammlung nach der Fusion mit der Bistums-KEB, welche in Herz-Jesu Weiden abgehalten wurde, wählten die Mitglieder Peter Schönberger erneut zum Ersten Vorsitzenden. Allerdings standen seine bisherigen Stellvertreter für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung.
Verdiente Mitglieder verabschieden sich
Nach zwei Jahrzehnten engagierter Arbeit in verschiedenen Positionen innerhalb der KEB zogen sich Brunhilde Spannl und Anton Dobmayer aus der Vorstandsriege zurück. „In sehr persönlichen Worten dankte der Vorsitzende Peter Schönberger den beiden für ihr umfangreiches Engagement für die KEB“, so die Mitteilung. Bis zur Neubesetzung ihrer Positionen wird Dobmayer dem Verein für Delegiertenaufgaben zur Verfügung stehen.
Wichtige Wahlen und Ehrungen
Die Versammlung wählte ebenfalls Hans und Ingrid Heinrich als Kassenprüfer, die dem Verein eine einwandfreie Haushaltsführung bescheinigten. Anne Hanauer und Ingrid Hiller, die lange Jahre dem Hauptausschuss angehörten, wurden durch Inna Pajda und Renate Puckschamel im neu gebildeten KEB-Bildungsrat ersetzt, der in etwa die Aufgaben des ehemaligen Hauptausschusses übernehmen wird. Als geistlicher Beirat wurde Pfarrer Thomas Stohldreier gewählt, zusammen mit Thomas Hentschel, Heidi Reichel und Hermann Stadler für den Bildungsrat. Hans Bräuer bleibt als Leiter der regionalen KEB Neustadt-Weiden ebenfalls ein wichtiges Mitglied dieses Gremiums.
Fusion und Engagement als Erfolgsfaktoren
Die KEB Neustadt-Weiden, die nun auf eine 50-jährige Geschichte zurückblickt, hat sich mit elf weiteren Vereinen zur „KEB im Bistum Regensburg e.V.“ zusammengetan. Diese regionale Einrichtung bleibt aber als aktive Kraft vor Ort bestehen und zählt weiterhin auf die Unterstützung ihrer vielen Ehrenamtlichen. Ganz besonders wurden Christa Burzer und Renate Hirmer hervorgehoben, die mit ihren Veranstaltungen tausende von Teilnehmenden erreichten. „Bei solchem Engagement brauche einem um die KEB – trotz der von Schönberger vorgestellten aktuell etwas desillusionierenden Zahlen der Kirchenmitgliederuntersuchung – nicht bange zu sein“, betonte die Mitteilung.
Die Zusammenkunft unterstrich den unermüdlichen Einsatz der Mitglieder und die Bedeutung der KEB Neustadt-Weiden für die Gemeinschaft. Durch die Fusion und das fortwährende Engagement erhält der Verein nicht nur eine frische Perspektive, sondern sichert auch seine Rolle als Schlüsselakteur in der regionalen Bildungslandschaft.


Sehr geehrte Damen und Herren, zum Vortrag "Vergeben und Versöhnen" hätte ich bitte zwei Fragen an die Referentin und sie. Und zwar: Kann nach ihrem christlichem Glauben alles "vergeben und versöhnt" werden, auch wenn Gottes Gebote gebrochen werden? Ich denke da an die Atombombenabwürfe in Hiroschima und Nagasaki am 6. und 9. August 1945 und die jetzige Modernisierung der Atom-Bomben. Ich kann nämlich Menschen niemals vergeben, geschweige denn mich mit ihnen versöhnen, die Atombomben planen, bauen und einsetzen. 200.000 Menschen, Frauen, Kinder, Greise, in Sekundenschnelle in Hiroschima und Nagasaki ausgelöscht. Darf das ein Christ? Für ihre Rückantwort möchte ich mich bei ihnen persönlich bedanken. Mit freundlichen Grüßen Harald Frister