„In diesem Holzhaufen haben sich bestimmt viele schutzsuchende Kleintiere befunden“, wurde am Freitagabend vor dem Zollhaus bei Tröglersricht verlautet. Die Anspielung zielte natürlich auf das vorzeitige Anzünden des KAB-Johannisfeuerns vor einer Woche durch Unbekannte, gegen die umgehend Anzeige erstattet wurde. „Das Anzünden erfolgte absolut unkontrolliert und zu einem Zeitpunkt der absoluten Dürre.“
Reinerlös geht an Klinikclowns
Alle hatten sie die Ärmel hochgekrempelt und mit angepackt beim Wiederaufbau des Holzstapels. Schließlich sollte der Reinerlös an die Klinikclowns am Weidener Klinikum gehen. Und die betroffenen Kinder wollte man nicht im Regen stehen lassen.
Fazit: Das Johannisfeuer konnte auch heuer wieder stattfinden, dank der vielen Helfer. Besonders genannt wurden KAB Weiden-Ost, KAB St. Konrad, Ministranten von St. Josef und die Familie von Christian Meißner in Tröglersricht. KAB-Chefin von Weiden-Ost, Christa Burzer, dankte besonders auch der Weidener Polizei und der Feuerwehr.
Speisen und Getränke aus heimischer Wirtschaft
Bier und Getränke steuerte die Brauerei Gambrinus bei. Die Semmeln stammten von der Bäckerei Schreier und die Bratwürste von der Metzgerei Engelbrecht. Es wurde streng darauf geachtet, dass alles aus heimischen Betrieben kam.
Trotz der Widrigkeiten im Vorfeld, der Temperaturen und dem nicht gerade einladenden Wetter, kamen 180 Kinder und Erwachsene. Etwas weniger als in den Vorjahren. Pfarrer Johannes Lukas und Gemeindereferent Andreas Scheidler gestalteten den religiösen Teil. Traditionell durften die Kinder mit Fackeln den Holzstoß entzünden.

