Glaubendorf. In Glaubendorf war diese Woche Einiges los. Gleich zwei Jahreshauptversammlungen gab es: Die Feuerwehr entließ einen Kollegen aus dem aktiven Dienst, während der Soldaten- und Kriegerverein ein erfolgreiches Jahr feierte.

Von Sieglinde Schärtl

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Mit 63 Jahren ist laut Feuerwehrgesetz der aktive Dienst in der Feuerwehr zu Ende. In Zukunft wird der aber um zwei Jahre erhöht. Das betraf aber nicht mehr Wolfgang Gruber aus Schwarzberg. Der wurde nämlich bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Glaubendorf vom Kommandanten Herbert Mutzbauer aus dem aktiven Dienst entlassen. Mutzbauer überreichte zum Dank einen Präsentkorb und erklärte, dass Gruber während seines aktiven Dienste alle Leistungsprüfungen von Stufe I Bronze bis Stufe III/5-Gold/Rot abgelegt hat. Somit war er immer bestens ausgebildet und für alle Einsätze gerüstet. Diesem Lob mit anerkennenden Dankesworten schlossen sich Vorsitzender Martin Kiener, Bürgermeister Georg Butz, Pfarrer Markus Ertl, KBI Hans Gietl und KBM Dieter Scheiger an.

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Soldaten- und Kriegerverein – Verstorbene und Neumitglieder

Schnell und erfolgreich verlief die Jahreshauptversammlung des Glaubendorfer Soldaten- und Kriegerverein. Im Gasthaus Meißner hatten sich fast die Hälfte der Mitglieder versammelt, um die Jahresbilanz zu erfahren und der gefallenen, vermissten und verstorbenen Kameraden zu gedenken. Schriftführer Hans Meißner ließ die 2016er Jahreshauptversammlung mit seinem Protokoll nochmals aufleben und Vorsitzender Wolfgang Hägler hieß in der Versammlung das Neumitglied Bernhard Meißner willkommen.

Die Kameradschaftsabende hatte er nicht gut in Erinnerung: Es gab nur wenig Beteiligung und kurzes Zusammensitzen. Im Gegensatz dazu lobte er die Gemeinschaft seiner Mitglieder, die an vielen weltlichen und kirchlichen Festen teilnahmen. Ehrenvoll und denkwürdig feierten sie den Volkstrauertag an den Kriegergedächtnisstätten in Glaubendorf und Woppenhof. Auch die Zusammenarbeit klappte dieses Jahr super. „Deswegen kann gute Arbeit geleistet werden – denn von nix kommt nix“, so Hägler. Sein besonderer Dank galt seinem Vizevorsitzenden Siegfried Beierl, der ihn bestens während seines Krankenstandes vertrat.

Großes Dankeschön an den Verein und Mitglieder

Kassier Georg Franzl informierte, dass aufgrund verschiedener Feste ein Plus zur verzeichnen war. So konnte der Verein sich bei der Fahnenstickerei in Schierling ein neues Vereinswappen und neue Vereins-T-Shirts und -Westen anfertigen lassen. Vizebürgermeister des Marktes Wernberg-Köblitz Alexander Werner lobte die Arbeit des Vereins, die auch zum Wohl der Marktgemeinde beiträgt.

Mit Richard Österer, dem Vorsitzenden des Kreisverbandes Nabburg im Bayerischen Soldatenbund (BSB), Vizebürgermeister Werner und Vizevorsitzenden Beierl zeichnete Vorsitzender Hägler verdiente Kameraden aus: Für 25 Jahre Treue erhielten Georg Franzl, Hans Gruber, Michael Knorr, Josef Hartinger, Martin Kiener, und Anton Hofstetter Urkunden und Treuenadeln verbunden mit den Dankesworten.