Weiden/Windischeschenbach. Am 5. Januar begeisterte die Band „I am from Austria“ das Weidener Publikum mit einem umfangreichen Repertoire an österreichischen Hits. Für uns nahm sich der Frontsänger der Band, die seit 2013 erfolgreich durch Bayern tourt, sogar Zeit für ein Interview. 

Von Peter Gattaut 

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Einen unterhaltsamen Abend erlebten die zahlreichen Besucher in der Weidener Max Reger Halle: Das Vorprogramm mit Michael Wolfschmidt und der Hauptact „ I am from Austria – The Show“ hatte wirklich für jeden etwas dabei und lies keine Wünsche offen.

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Die sechs Vollblutmusiker Manuel (Gitarre, Gesang), Matthias (Gitarre, Gesang), Peter „Schutti“ (Gitarre, Gesang), Reiner (Akkordeon, Keyboard), Bernhard (Bass) und Robert (Schlagzeug) überzeugten bei der perfekten Auswahl der großen Hits aus Österreich mit musikalischer Souveränität und Perfektion. Ob bei Wolfgang Ambros’ „Skifoan“ als alle jubelnd die Arme in den Himmel streckten, bei Rainhard Fendrichs „Macho Macho“ wo jede Zeile auswendig mitgesungen wurde oder bei Hubert von Goiserns „Weit weit weg“, als man sich schmachtend in den Armen lag, die Besucher hatten ihren hellen Spaß daran.

„I am from Austria – The Show“ – so fing Alles an.

„I am from Austria – The Show“ begeisterte bereits beim Auftakt im Dezember 2013 über 1.500 Zuschauer in drei ausverkauften Konzerten. Seither tourt die Show durch Bayern und immer mehr begeisterte Fans folgen ihr, bisher schon weit über 20.000.

Auf die Bühne gebracht wird das alles von einer eigens dafür „gecasteten“ sechsköpfigen Band. Allesamt Musiker, die den Austropop quasi mit der Muttermilch aufgesogen haben, verliebt waren in die Hits und sie selbst schon als Teenies nachspielten. So ist es nicht verwunderlich, dass man manchmal glaubt, die Originale zu hören.

Für OberpfalzECHO nahm sich Frontsänger Matthias Rasch (Hias) Zeit für ein Interview:

Ihr wurdet für „I am from Austria- the Show“ gecastet. Wie kann man sich das genau vorstellen? Wie lief das ab?

Matthias: „Gecastet“ ist nicht das richtige Wort, ausgesucht trifft es wohl besser. Bis auf Manuel, der neu zur Band stieß und Reiner am Keyboard waren wir zuvor schon als „STS“-Coverband „Auf a Wort“ unterwegs. Das Management von „ I am from Austria“ hat uns gesichtet und die Idee zu diesem Projekt erläutert. Wir haben zugesagt und stehen jetzt seit 2013 gemeinsam mit der Show „I am from Austria“ auf der Bühne.

Seid ihr alle Österreicher?

Matthias: Nein, die Band besteht aus sechs bayerischen Musikern, die alle direkt an der Grenze zu Österreich leben.

Habt ihr ein festes Repertoire oder werden einige Songs auch mal kurzerhand ausgetauscht? Immerhin macht unter anderem Fendrich auch heute noch gute Musik, man denke nur an „Schwarz oder Weiß“.

Matthias: Wir sind alle keine Profimusiker und gehen nebenbei noch in unsere Arbeit. Es wäre schon aus Zeitgründen gar nicht möglich immer wieder neue Songs einzustudieren.

Habt ihr mit diesem Riesen-Erfolg der Show gerechnet?

Matthias: Nein, überhaupt nicht. Es sind ja auch noch viele andere gute Austropop -Coverbands unterwegs. Natürlich besitzt „I am from Austria – the Show“ ein großes ausgiebiges Repertoire von vielen Künstlern, das unterscheidet uns schon von vielen anderen Coverbands, die sich meistens auf einige wenige Künstler spezialisiert haben. Wahrscheinlich liegt darin das Geheimnis unseres Erfolges.

Wie viele Jahre, denkt ihr, wird es diese Show noch geben? Was sind eure Pläne danach?

Matthias : Solange die Leute unsere Show noch sehen wollen ist an ein Ende nicht zu denken. Natürlich spielt auch immer der Faktor Gesundheit und Familie eine große Rolle. Aber ich denke schon dass es noch ein paar Jahre so weitergehen wird. Da wir alle auch noch in anderen Bands tätig sind, wird nach diesem Projekt, der Schritt zurück zur Heimatcombo erfolgen.

Welchen Ratschlag oder Lebensphilosophie wollt ihr euren Fans oder Musikerkollegen mit auf dem Weg geben?

Matthias: Wir sagen es bei jedem Auftritt zur Begrüßung auf der Bühne: „Scheisst´s eich nix, wir scheissen uns a nix“. Übersetzen könnte man das vielleicht auch mit dem Satz „Traut Euch endlich eure Träume zu leben“.