„flipped classroom & EduScrum“, so der Titel, fußt auf einem hybriden Fach- und Projektunterricht und überzeugte die Jury vollumfänglich. Der eingereichte Beitrag stammt aus der Feder von Studiendirektor Michael Bäumler, der dies mit seinen Bankfachklassen auch praktisch umsetzt.
Preisgeld und Plakette
Zur Preisverleihung am Montag waren neben ihm als Projektleiter auch die Schulleiterin Martina Auer-Bertelshofer sowie ihr Stellvertreter Thomas Neumann sowie die beiden Bankazubis Pauline Robl und Dimitrios Kouroudis ins Literaturhaus nach München angereist. Kultusstaatssekretärin Anna Stolz überreichte für das Staatsministerium zusammen mit dem Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) Betram Brossardt die Auszeichnung durch eine Plakette und ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro.
Lern- und Arbeitsweise für das ganze Schuljahr
Inwieweit sich der Baustein „EduScrum“ von reiner Projektarbeit unterscheidet, stellte Projektleiter Michael Bäumler heraus, dass es mehr ist als eine Begrenzung auf wenige Unterrichtsstunden, sondern vielmehr eine Lern- und Arbeitsweise für das ganze Schuljahr, unterstützt durch digitale Angebote mit Mebis-Kursen, digitalen Tools und dem Einsatz von iPads.
Deutlicher Mehrwert
Letztendlich kann damit vieles erreicht werden, was man an Schulen schon immer erreichen wollte, die Förderung von selbstgesteuertem Lernen und Projektarbeit auch im Fachunterricht, Eigenverantwortung, Teamarbeit, individuelle Förderung und digitale Bildung.
Dies sah auch die Jury und das Kultusministerium so, dass hier pädagogisch oder methodisch didaktisch ein deutlicher Mehrwert beim Wettbewerbsbeitrag besteht und zeichnete daher die Europa-Berufsschule und ihre Delegation dafür als beste Schule aus. Der dritte Preis in der Kategorie Berufliche Schulen ist ein großer Erfolg, betrachtet man nur Berufsschulen wäre man Erster, wie die begleitenden Schüler feststellten

