Noch war es im letzten Jahr möglich, ohne diese wasserschutzrechtlichen Maßnahmen auszukommen. Das geht in diesem Jahr nicht mehr. Mit erheblichem finanziellem Aufwand erfüllt seit Montag der Cylinderlcub die gesetzliche Auflage. Angetreten sind eine Reihe freiwillige Helfer, dazu Maschinen, die in Einsatz gebracht werden müssen, um die nahezu 200 Meter lange Betonmauer mit „Legosteinen“ aufbauen zu können.
„Schade, dass hier das Sprichwort ‚Wer anschafft, zahlt‘ keine Anwendung findet“, war aus den Reihen der Cylindercluberer zu hören. Das doch etwas Unverständliche: Die Mauer muss nach dem Ende der Kirwa-Veranstaltungen wieder abgebaut werden. Auch das hat nach behördlicher Ansicht seine Bedeutung, es soll im Wasserschutzgebiet kein unnatürlicher Stauraum geschaffen werden.

