Seit vielen Jahren unterstützt der Verein „Projekt Moses“ Bischof Moses aus dem Bistum Nellore in Indien. Der Geistliche war 1994 Urlaubsvertretung in der Pfarrei Mitterteich unter dem früheren Stadtpfarrer Siegfried Richter. Damals studierte der Priester noch in Rom. Seit dieser Zeit bestehen die Verbindung und auch die Freundschaft zu den beiden Pfarreien.

Vor allem der frühere Mitterteicher Kaplan und jetzige Pfarrer Günter Müller pflegt noch rege Kontakte. Auch einige Mitterteicher besuchten inzwischen den Bischof in seiner Heimat und überzeugten sich von den dortigen Lebensbedingen. Bischof Moses D. Prakasam engagiert sich in seiner Heimat seit vielen Jahren für arme Menschen und versucht ihre Lebensumstände zu verbessern.

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Firmbischof in Mitterteich

Vor allem Straßenkinder gehen ihm ans Herz. Er ist bemüht, dass die Kinder die Schule besuchen können. Seit 2014 gibt es den Verein „Projekt Moses“ in Mitterteich gegründet, der die Arbeit des Bischofs unterstützt. Vorsitzender ist Ernst Bayer. Unterstützt wird er von Anita Geiger, die die Finanzen verwaltet. Regelmäßig wird der Bischof seitdem mit Spenden für seine Projekte bedacht.

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Regelmäßig kommt der indische Bischof auch in die Diözese Regensburg als Firmbischof. In dieser Funktion hat er vielen Jugendlichen in Mitterteich und Umgebung schon das Sakrament der Firmung gespendet. Auch in diesem Jahr war wieder sein Besuch geplant. Doch das Corona-Virus hat seinen Reiseplänen einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Indien kämpft mit Corona-Virus

Auch hierzulande ist bekannt, wie schlimm die Lage in Indien durch das Corona-Virus geworden ist. In diesen Tagen ist bei dem Mitterteicher Verein ein Hilferuf des Bischofs eingegangen.

In seinem Brief berichtet der Bischof von der Not in seiner Heimat: „Liebe Freunde. Ich, Bischof Moses, berichte euch aus Bistum Nellore, Indien“. Eine Corona-Welle hat das Land schwer getroffen. „Es gibt Tausende von Menschen, die jeden Tag positiv getestet werden. Und in ganz Indien sterben jeden Tag Tausende von Menschen. Unsere Diözese Nellore ist ebenfalls stark vom Virus betroffen“, schreibt Moses.

Das Virus breitet sich auch in den Dörfern aus: Arme Menschen, die dort leben, seien sowohl vom Virus als auch von der Lock-Down-Situation sehr betroffen. Sie haben keine tägliche Arbeit und können daher kein tägliches Brot verdienen, wie er berichtet. Eltern und Kinder haben sehr wenig zu essen. Darüber hinaus wird das Leben sehr schwierig, wenn jemand im Haus an Corona-Virus erkrankt.

„Leider gib es in den Krankenhäusern nicht genügend Betten. Nicht genügend Sauerstoff. Obwohl wir in Bezug auf Medikamente und Krankenhausaufenthalte nicht viel helfen können, möchten wir den Armen mit Lebensmitteln, Grundmedikamenten, Desinfektionsmitteln, Masken usw. helfen. Wir freuen uns über ihre Spenden, um den Armen und Bedürftigen zu helfen. Bitte beten Sie für uns alle, dass wir vor diesem schrecklichen Corona-Virus gerettet werden“, schreibt Moses. 

Mitterteicher spenden 300 Euro 

Die Fraktion der Freien Wähler in Mitterteich hat sich spontan entschlossen, einen Betrag in Höhe von 300 Euro zu spenden. Vorsitzender Bayer und Geiger betonen, dass durch Spenden an den Verein keine Verwaltungskosten anfallen. Dass die Gelder auch rechtmäßig verwendet werden, könne man durch die ständigen Rückmeldungen des Geistlichen sehen. Der Bischof schickt immer wieder Fotos von seinen Aktionen. „Das Geld kommt an“, betonen beide. 

Wer den Bischof unterstützen möchte: VR Bank Nordoberpfalz eG, „Projekt Moses“ – Hilfe für Indien e.V.; Konto: IBAN DE75 7539 0000 0000 3550 70.

Verwendungszweck: Corona.