Eschenbach. Reifen quietschen, Metall kracht, Menschen schreien – all das kann beieinem Verkehrsunfall passieren. Darauf müssen auch die Einsatzkräfte der Feuerwehr vorbereitet sein. Um das zu schulen, hatten sich die Einsatzkräfte aus Eschenbach professionelle Hilfe geholt.

Von Jürgen Masching

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Durch die stetig verbesserte Sicherheitstechnik der Fahrzeuge steigt auch der Anspruch an das technische Know-How bei der Befreiung von eingeklemmten Personen. Die Fahrzeughersteller setzen verstärkt auf passive Sicherheit, um bei einem Unfall schwere Verletzungen zu vermindern. Genau dazu organisierte Christian Götz, zweiter Kommandant der Feuerwehr aus Eschenbach, den Ausbildungstag mit der Firma Weber Rescue.

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30 Feuerwehrler stellen sich der Herausforderung

30 Floriansjünger trafen sich im Feuerwehrgerätehaus. Die beiden Ausbilder begannen am Vormittag mit einem theoretischen Teil. Hier wurden die Grundlagen der patientengerechten Unfallrettung in Verbindung mit einsatztaktischen Möglichkeiten aufgezeigt. Danach ging es an den praktischen Teil, wo an drei verschiedenen Fahrzeugen die Vorgehensweise bei der patientengerechten Unfallrettung geübt wurde.

35 Grad und in kompletter Montur

Unter Anleitung übten die aktiven Wehrmänner das Schneiden und Spreizen an den verunglückten Fahrzeugen. Dabei musste eine Autoscheibe fast splitterfrei beseitigt werden, das Fahrzeug stabilisiert werden und das Türen oder ganzen Dächer abgetrennt werden. Dies alles unter den geschulten Augen der beiden Ausbilder bei 35 Grad Außentemperatur in voller Ausrüstung. Aber am Ende waren sich alle einig, es war eine Veranstaltung mit hohem Wissensgehalt für die Rettungsarbeit bei Verkehrsunfällen.

Fotos: Jürgen Masching