Ein außergewöhnlicher Waidmann aus der Region feiert seinen 90. Geburtstag inmitten von Wegbegleitern und Freunden. Herbert Krauthann, der Ehrenvorsitzende des Jägervereins St. Hubertus Schwandorf sowie Ehrenkreisjagdberater, wurde kürzlich mit einem großen Festakt geehrt. Unter den zahlreichen Gratulanten befanden sich Abordnungen von Schützen-, Sport- und Gartenbauvereinen sowie Feuerwehren, die Hegegemeinschaft Taxöldern und Mitglieder des Jägervereins Schwandorf.
Ein Leben für die Jagd: Krauthanns unvergängliches Erbe
Johann Vornlocher, der Vorsitzende des Jägervereins St. Hubertus Schwandorf, hob in seiner Laudatio die bedeutenden Beiträge Herbert Krauthanns zur Jagd und zum Vereinsleben besonders hervor. „Krauthann trat 1959 dem Jägerverein St. Hubertus Schwandorf bei und war von 1972 bis 1981 als 1. Schriftführer tätig. Von 1981 bis zum Jahr 2002 führte er den Verein als 1. Vorsitzender und prägte diesen maßgeblich. Seine Verdienste um den Verein wurden im Jahr 2003 mit der Ernennung zum Ehrenvorsitzenden gewürdigt“, betonte Vornlocher.
Als Kreisjagdberater hinterließ Krauthann ebenso tiefe Spuren. Von 1972 bis 2002 diente er dem Landkreis Schwandorf als stellvertretender Kreisjagdberater und anschließend bis 2018 in führender Position. Seine Expertise kam auch der örtlichen Jagdhornbläsergruppe zugute, die unter der Leitung von Hornmeister Wolfgang Prebeck stand und dem Jubilar zu Ehren jagdliche Märsche spielte.
Weggefährten feiern Krauthanns Engangement für die Natur
Oberbürgermeister Andreas Feller erinnerte sich in seiner Ansprache an die erste Begegnung mit Herbert Krauthann im Rahmen einer Hegeschau und lobte dessen fachliches Wissen, das er zum Wohle der Jagd einbrachte. „Sein fundiertes Wissen hat er immer zum Wohl der Jagd eingebracht“, sagte Feller.
Die Gemeinschaft der Gratulanten, darunter auch Herbert Krauthanns Wegbegleiter von früher, wünschten dem Jubilar weiterhin viele gesunde Jahre in der schönen Natur, die ihm so am Herzen liegt.

