In der Katholischen Pfarrgemeinde Floß wurde ein bedeutendes Ereignis zelebriert – die Weihe und Segnung der Statue des Heiligen Josef. Für Pfarrer Max Früchtl war dies ein besonderer Moment, da es das erste Mal war, dass er seit seinem Dienstantritt in der Gemeinde St. Johannes der Täufer eine Heiligenfigur segnen konnte.

Eine großherzige Spende vereint Glauben und Erinnerung

Die aus dem Gröbnertal in Südtirol stammende Holzfigur wurde von dem 96-jährigen Josef Birkner aus Floß gestiftet und erfüllt damit ein Versprechen an seine verstorbene Frau Rita. Das Paar hatte sich bereits 2015, zum Zeitpunkt der Verabschiedung von Pfarrer Norbert Große, dazu entschieden, auf dessen Anregung hin, die Statue für die Kirche zu stiften.

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Weiheakt als feierlicher und emotionaler Moment

Während der Zeremonie sprach Pfarrer Früchtl von einer „großherzigen Spende“ und einer „gnadenvollen Bereicherung“ für die im Jahr 1912 geweihte Pfarrkirche St. Johannes der Täufer. Christine Sailer trug die Geschichte des Heiligen Josef vor, während die Versammlung, begleitet von Franz Seiz am Keyboard, das Lied „Sankt Josef, dich hat Gott bestellt, zum Schutz der seinen in der Welt“ sang.

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Die Statue hat ihren festen Platz oberhalb des Eingangs zur Sakristei, am Aufgang zur Kanzel gefunden, ergänzend zur bereits vorhandenen Statue der Heiligen Maria. Zudem wurde im Altarraum eine kleine Statue des Heiligen Josef mit dem Jesuskind aufgestellt, die früher das Herz-Jesu-Haus zierte.

Der Weiheakt, der in der Vorabendmesse stattfand, wurde vom Spender Josef Birkner, seinen noch lebenden Geschwistern und Verwandten, sowie vielen Gläubigen der Gemeinde besucht. Sie erlebten zusammen diesen besonderen Moment der Segnung.

Vergangene und neue Traditionen vereint

Die letzte von privater Seite gespendete Statue in der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer war die Heilige Hildegard, gestiftet von Mathilde (Mädi) Gollwitzer. Zudem erinnert die vom Katholischen Männerverein gestiftete Statue des Männerapostels, Pater Rupert Mayer, an die tiefe Verwurzelung der Gemeinde in ihrem Glauben und ihrer Geschichte.