In Vertretung des verhinderten 1. Vorstands Alois Früchtl verlas sein Stellvertreter Hans Baier nach dem Totengedenken und der Verlesung des Protokolls der letzten Jahreshauptversammlung den Rechenschaftsbericht des Vorstandes. In diesem wurde auf die Aktivitäten des abgelaufenen Jahres zurückgeblickt und festgestellt, dass das Vereinsleben noch sehr gut funktioniert. Schade sei nur, dass es nur noch sehr wenige Wandertage gäbe, zu denen man von Oberviechtach aus mit angemessenem Aufwand fahren könne. Dafür haben sich die Wanderfreunde an zahlreichen Veranstaltungen im
Ort beteiligt und wollen das auch in Zukunft weiterhin tun. Nur der Versuch eines Familienwandertags war wenig erfolgreich, was vor allem daran lag, dass man nach dem Austritt aus dem Dachverband nicht mehr auf den anderen Wandertagen werben kann.
Der Kassenbericht von Renate Troppmann beinhaltete aufgrund des wenig erfolgreichen Familienwandertags einen leichten Verlust. Dieser ist aber aufgrund der guten Kassenlage des Vereins nicht existenzgefährdend. Die Kassenprüfer Zenzi Biegerl und Albert Plötz bescheinigten der Kassiererin einwandfreie Arbeit und empfahlen die Entlastung, welche einstimmig erteilt wurde.
Tobias Ehrenfried einstimmig gewählt
Nach einem Grußwort von Bürgermeister Rudolf Teplitzky musste ein neuer Kassenprüfer gewählt werden, da Albert Plötz nach dem plötzlichen Tod des eigentlichen Kassenprüfers Gerald Höhne im Januar 2024 den Posten nur kommissarisch übernommen hatte. Die Wahl der Mitglieder fiel einstimmig auf Tobias Ehrenfried.
Die Frage einiger Mitglieder, ob man nicht vielleicht wieder dem DVV beitreten und den Volkswandertag wiederbeleben sollte, wurde vor allem aufgrund der Abwesenheit des 1. Vorstands nicht zur Abstimmung gebracht. In der kleinen Debatte darüber herrschte leichte Uneinigkeit, ob man noch genügend Helfer für eine derartige Großveranstaltung habe. Schließlich werden die Aktiven immer älter und es treten kaum jüngere Oberviechtacher dem Verein bei.

