Wie es ist, in einem „typisch männlichen“, technisch-geprägten Beruf zu arbeiten, erfahren die Schülerinnen am Wasserwirtschaftsamt Weiden bereits seit 2013 im Rahmen des Girls’ Day.

Der Girls’ Day ist die Gelegenheit, aus erster Hand die Vielseitigkeit und Entwicklungschancen technischer Berufe im Rahmen des Natur- und Umweltschutzes kennenzulernen. Sechs Mädchen erlebten beim Girls’ Day einen Einblick in den Beruf „Wasserbauer“.

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Aktiver Einsatz für Klima- und Umweltschutz

Der Tag startete für die Schülerinnen der 8. und 9. Klassen aus den Landkreisen Neustadt/WN, Schwandorf und der Stadt Weiden im Foyer des Wasserwirtschaftsamtes. Hier begrüßte sie die Gleichstellungsbeauftragte Petra Scheitinger und gab den Jugendlichen einen Überblick über die unterschiedlichen Aufgabenbereiche eines Wasserwirtschaftsamtes. „Die Arbeit bei einem Wasserwirtschaftsamt, das heißt aktiver Einsatz für Klima- und Umweltschutz“, so Petra Scheitinger.

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Einblick in die verschiedenen Sparten

Danach berichteten Flussmeisteranwärter Ralph-Marcel Braun und Valentin Keck aus eigener Erfahrung über den Ausbildungsweg, die unterschiedlichen Aufgabengebiete eines Wasserbauers und informierten über Weiterqualifizierungsmöglichkeiten.

„Während der Ausbildung ist man viel unterwegs: Vom Küstenschutz an der Nordsee, über Instandhaltungsarbeiten einer Schleuse bis zum Wildbachverbau in den Alpen“, so die beiden, „daran kann man schon das abwechslungsreiche Aufgabengebiet erkennen. Handwerkliches Geschick, Spaß an körperlicher Arbeit und im Umgang mit großen Maschinen und keine Scheu von schlechten Wetterbedingungen sind von Vorteil“.

Die Bautechnikerin Maria Weigert aus dem Sachgebiet Wasserbau und Gewässerentwicklung gab interessante Einblicke in „ihren“ Beruf und die Mädchen konnten ihre praktischen Fähigkeiten beim Nivellieren testen. Mit dieser Art Vermessung werden die Höhenunterschiede im Gelände ermittelt.

Schülerinnen dürfen selbst mit anpacken

Nach einer kleinen Stärkung ging es mit Flussmeister Tobias Grötsch zur Flussmeisterstelle in Weiden, wo die Schülerinnen zunächst Eindrücke vor Ort sammelten und dann unter Anleitung von Wasserbauer-Auszubildenden Maximilian Bösl (3. Lehrjahr) hier direkt unterschiedliche Bäume (z. B. Esche, Eiche) pflanzten.

Aktionen wie der Girls’ Day sind eine ideale Plattform, um junge weibliche Auszubildende für Berufe in der Wasserwirtschaft zu begeistern. Wer sich über das Wasserwirtschaftsamt und die angebotenen Ausbildungsberufe informieren möchte, kann dies unter www.wwawen.bayern.de tun.