Sozialstaat verteidigen – Demokratie schützen. Hermann Dietl blickt zurück.

ver.di-Stammtisch in Grafenwöhr warnt vor Sozialabbau

Der ver.di-Stammtisch in Grafenwöhr sorgt sich um den Sozialstaat. Die Leistungen daraus nehmen nicht nur Sorgen bei den Wechselfällen des Lebens wie Krankheit oder Arbeitslosigkeit; sie sollen auch nach dem Arbeitsleben gewährleisten, dass ein auskömmliches Leben möglich ist.

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Tarifverträge, Betriebsräte und Sozialgesetze im Fokus

Wie Hermann Dietl beim Seniorenstammtisch in der Hotelpension am Schönberg aus seinen Erfahrungen feststellt, wird offenbar nicht mehr geschätzt, welchen Wert Tarifverträge, Betriebsräte und Sozialgesetze haben. In der politischen Debatte geht es nur noch um Abbau, weil angeblich die Kosten nicht mehr zu tragen sind. Als Betriebsratsvorsitzender der Fa. Gossen konnte er erleben, wie wichtig diese Grundlagen für die Interessenvertretung sind. Ohne Betriebsrat kein Sozialplan, ohne Tarifvertrag nur Dumpinglöhne, ohne Sozialgesetze kein Schutz bei den vielfältigen Wechselfällen des Lebens wie Krankheit, Arbeitslosigkeit und Rente für die Lebensleistung. Dem stimmten die anwesenden ehemaligen Betriebs- und Personalräte von den Streitkräften, dem Gesundheitswesen und der Papierverarbeitung voll inhaltlich zu. Die aktuellen Angriffe auf Tarifverträge – Zwangsschlichtung –, die Gesundheitsversorgung in der Fläche oder die gesetzliche Rente müssen zurückgewiesen werden.

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Gewerkschaften sind in dieser Auseinandersetzung der Fels in der Brandung, war der Tenor der Zusammenkunft. Seit es in Deutschland die soziale Marktwirtschaft gibt, werden in Krisenzeiten immer die gleichen Forderungen gestellt: Sozialabbau, Steuersenkung, Privatisierung und Streikrecht begrenzen, fasste Seniorensprecher Manfred Haberzeth die Lage zusammen. Dagegen stehen wir, weil Solidarität nicht in Rente geht!