Eslarn. „Eine erfolgreiche Innenentwicklung erfordert eine Allianz aus Marktgemeinde und Anliegern“, sagt Bürgermeister Reiner Gäbl. Wie wird sich der Ortskern Eslarn entwickeln? 

Im Markt Eslarn tut sich etwas, die Informationsveranstaltung „Gestaltungsfibel“ diente Anwohnern und Grundstücksbesitzern dazu sich genauer darüber zu informieren. Der räumliche Umgriff betrifft die Altsiedlungsbereiche des Eslarner Ortskernes und teilweise den Bühl, wie Bürgermeister Reiner Gäbl erklärte. Der Marktrat hat entschlossen, private Maßnahmen stärker zu fördern. Ziel sei es, die Attraktivität des Ortes zu erhöhen, dort Wohnraum und Geschäftsflächen zu schaffen und Eslarn dadurch weiter zu beleben.

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Laut Diplom-Ingenieurin Monika Seywald von der Dömges Architekten AG aus Regensburg sei in Absprache mit der Regierung der Oberpfalz ein Fördergebiet festgesetzt worden, das den Ortskern sehr großzügig ausweist. Über das kommunale Förderprogramm (KFP) würden die entsprechenden Maßnahmen finanziell durch den Markt Eslarn und der Regierung der Oberpfalz unterstützt.

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Sanierungsmaßnahmen werden gefördert

Das KFP schaffe Anreize, Sanierungen im Ortskern anzugehen. Das Eslarner Programm sei großzügig ausgestattet, Monika Seywald stellte den Inhalt der Gestaltungsfibel, den räumlichen Geltungsbereich und Ziel und Zweck der Förderung vor.

Im Rahmen der „Ortsgestaltung“ werden auf Antrag auch Sanierungsmaßnahmen gefördert, wie die Instandsetzung mit Neu- und Umgestaltung von Fassaden einschließlich Fenster und Türen, Verbesserungen an Dächern und Dachaufbauten, Herstellung und Umgestaltung von Freiflächen, Maßnahmen zur Beseitigung städtebaulicher Missstände, wie etwa der Abbruch störender Nebengebäude.

Im Rahmen des Geschäftsflächenprogrammes können auf Antrag auch Um- und Ausbaumaßnahmen zur Beseitigung und Vermeidung von Leerständen und zur Ansiedlung neuer Geschäftsflächen gefördert werden.

Die Gestaltungsfibel liegt im Rathaus auf. Interessenten wenden sich an die Marktverwaltung.