Die Mahlzeiten in Senioreneinrichtungen sollten nicht nur erschwinglich und schmackhaft sein, sondern auch qualitativ hochwertig, gesund und aus der Region stammen. Diese Anforderungen in der Praxis umzusetzen, ist jedoch eine Herausforderung. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, haben sich vier Seniorenheime in Oberfranken fachkundige Unterstützung geholt. Eine dieser Einrichtungen ist das Luise-Elsässer-Haus in Speichersdorf, in dem 78 Seniorinnen und Senioren leben. Träger des Hauses ist das Diakonische Werk Weiden.

Engagement für hochwertige Ernährung

Einrichtungsleiterin Heidrun Neuber erklärt ihr Engagement für dieses Thema: „Für unsere Bewohnerinnen und Bewohner ist eine gute Verpflegung ein bedeutender Faktor für ihr Wohlbefinden und ihre Gesundheit. Gleichzeitig ist sie für uns als Einrichtung ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Genussvolles Essen steigert die Lebensqualität, fördert das Wohlbefinden und stärkt die soziale Teilhabe.“

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Professionelle Unterstützung erhielten die Verantwortlichen von Ernährungsexpertin Julia Thiem vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Bayreuth-Münchberg. Sie begleitete die Einrichtung fast ein Jahr lang im Rahmen eines Coachings, das von der Bayerischen Ernährungsministerin Michaela Kaniber initiiert wurde. Ziel war es, eine ganzheitliche Verbesserung der Verpflegungssituation zu erreichen.

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Gemeinsame Mahlzeiten als zentraler Moment

Im Zuge der Beratung wurden Essenszeiten, Raumgestaltung und Möglichkeiten zur aktiven Mitbestimmung der Seniorinnen und Senioren analysiert. „Gemeinsame Mahlzeiten sind für Menschen ein zentraler Moment des Tages. Ob in der Kita, in der Schule, am Arbeitsplatz oder im Seniorenheim – Essen verbindet. Wenn es dann noch gesund, nachhaltig und schmackhaft ist, profitieren alle davon“, betonte Julia Thiem zum Abschluss des Coachings.

Den feierlichen Abschluss der Zusammenarbeit bildete eine Zusammenkunft im Concept Store der Firma Pema in Weißenstadt, bei der sich alle Beteiligten austauschen konnten.

Fokus auf Nachhaltigkeit und Gesundheit

Ein besonderer Fokus der Einrichtung liegt auf der Reduzierung von Lebensmittelabfällen und Verpackungsmaterial. „Wir achten darauf, dass unsere Bewohnerinnen und Bewohner ihre Portionen individuell wählen können, um Reste zu vermeiden“, so Heidrun Neuber. Küchenleiter Günter Barthelmann wiederum legte besonderen Wert auf die Speiseplangestaltung: Neben traditionellen, herzhaften Gerichten finden sich nun verstärkt gesundheitsfördernde Speisen mit Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten auf dem Plan – sehr zur Freude der Bewohnerinnen und Bewohner.

Auch nach der offiziellen Urkundenübergabe sieht das Luise-Elsässer-Haus das Projekt nicht als abgeschlossen. „Wir arbeiten weiter daran, unsere Verpflegung abwechslungsreich, hochwertig und genussvoll zu gestalten“, so das abschließende Fazit der Einrichtungsleitung.