Bei der diesjährigen Jahrestagung des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege Tirschenreuth im Schafferhof in Konnersreuth standen Ehrungen und ein aufschlussreicher Vortrag zur Walnuss im Mittelpunkt. Roland Grillmeier, 1. Vorsitzender und Landrat, eröffnete die Veranstaltung und dankte Inge Härtl für die Organisation sowie die Führung durch das Therese-Neumann-Museum vor der Tagung. Der Bericht über das vergangene Jahr wurde durch den Geschäftsführer Harald Schlöger, die Kassiererin Manuela Pappenberger und den Jugendsprecher Richard Schiedeck präsentiert.

Wettbewerbe und Aussichten auf 2025

Für die Zukunft sind insbesondere die Wettbewerbe rund um das Thema Gartenbaupflege von Interesse. Im Fokus stehen der mächtigste Birnbaum sowie der Streuobstwettbewerb des Landesverbandes und die Gartenschau Furth im Wald 2025 mit dem Thema „Grenzenlose Vielfalt – die Tomate“, für die eine Tomatenaussstellung geplant ist.

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Die Walnuss im Fokus

Ein Highlight der Tagung war der Vortrag über die Walnuss, gehalten von dem ehemaligen Kreisfachberater Friedhelm Haun, einer Koryphäe auf diesem Gebiet. Der Landrat hob hervor, dass die Walnuss als einer der Gewinner des Klimawandels gilt, was ihre wachsende Bedeutung unterstreicht.

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Ehrungen des Engagements

Besondere Anerkennung fand das Engagement verschiedener Personen: Gabriele Laubert, langjährige 1. Vorsitzende des OGV Tirschenreuth, erhielt den „Silbernen Marienkäfer“, die höchste Auszeichnung des Verbands auf Landkreisebene. Des Weiteren wurden Klaus Schuster vom OGV Waldsassen, Michael Ebenhöch vom OGV Wildenau und Lucia Heindl vom OGV Erbendorf für ihre langjährige Tätigkeit geehrt, während der ausscheidende Vorsitzende Rudi Standfest vom Obst- und Gartenbauverein Brand einen Gartenstecker bekam.

Tag der offenen Gartentür

Bei der Aktion „Tag der offenen Gartentür“ öffneten acht private Gartenbesitzer ihre Gärten für Besucher. Diese Gärten zeichnen sich alle durch eine Zertifizierung als Naturgärten aus, die hohe Biodiversität fördern und auf Pflanzenschutzmittel, Mineraldünger sowie Torf verzichten. Dieses Engagement wurde ebenfalls gewürdigt und soll auch 2025 weiterlaufen, um einen Gegenpol zu pflegeleichten Schottergärten zu schaffen.

Die diesjährige Jahrestagung des Kreisverbandes Gartenbau Tirschenreuth unterstrich einmal mehr das hohe Engagement seiner Mitglieder und das Bestreben, nachhaltige und naturfreundliche Gartenkultur zu fördern.