Es war ein besonderer Tag voller Emotionen und Erinnerungen: die Abschlussfeier des ersten Jahrgangs der generalistischen Pflege der Berufsfachschule für Pflege am Berufsbildungszentrum Erbendorf. Nach drei intensiven Jahren der Ausbildung sind den Absolventen in der Stadthalle ihre Abschlusszeugnisse überreicht worden. Viele waren gerührt und stolz, diesen wichtigen Meilenstein erreicht zu haben.

Besondere Herausforderungen

In ihrer Rede würdigte Schulleiterin Beatrix Kempf die harte Arbeit und das Engagement der Absolventinnen und Absolventen, die während der dreijährigen Ausbildung oft vor besonderen Herausforderungen standen. Viele von ihnen mussten ihre Berufsausbildung neben der Verantwortung für ihre Familien bewältigen.

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Insbesondere die Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund hatten zusätzlich mit der Sprache und kulturellen Unterschieden zu kämpfen. Zusammen mit Klassenleiterin Martina Klöble ließ die Schulleiterin die vergangenen drei Schuljahre Revue passieren und betonte die außergewöhnlichen Leistungen der Absolventinnen und Absolventen.

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Entschlossenheit und Durchhaltevermögen

Es war auch ein Moment der Rückschau, denn von den ursprünglich 35 Schülerinnen und Schülern, die die Ausbildung begonnen hatten, schafften es letztendlich nur 16 Absolventen bis zum Ende durchzuhalten. Diese bemerkenswerte Leistung zeugt von der Entschlossenheit und dem Durchhaltevermögen der Absolventen, die alle Hürden überwanden, um ihren Traum von einer erfolgreichen Berufsausbildung zu verwirklichen.

Bürgermeister Johannes Reger, der auch Vorsitzender des Trägervereins ist und Landrat Roland Grillmeier gratulierten den Absolventen. Die Abschlussfeier wurde musikalisch von Jennifer Bäumler umrahmt und sorgte für eine emotionale Atmosphäre.

Feierliche Zugnisübergabe

Höhepunkt der Feier war die feierliche Zeugnisübergabe. Drei Schülerinnen und ein Schüler wurden als Jahrgangsbeste besonders ausgezeichnet: Christine Filbinger, mit einem Notendurchschnitt von 1,16, Marina Schwer, mit einem Notendurchschnitt von 1,25 sowie Laura Lauton und Patrick Wagner mit einem Notendurchschnitt von 1,33.

Nach der offiziellen Zeremonie begaben sich die Absolventen in den Stadtpark, um dort Luftballons steigen zu lassen. An den Karten, die an den Ballons befestigt waren, hatten sie ihre Wünsche für die Zukunft notiert. Es war ein symbolischer Akt des Aufbruchs, der die beginnende Reise in ein neues Kapitel im Leben der frischgebackenen Pflegekräfte darstellte.

Ein neues Kapitel

Die Abschlussfeier mit dem Motto „Was es ist und was es war, das wird uns erst beim Abschied klar!“ hinterließ bei allen Anwesenden einen bleibenden Eindruck. Die Feierlichkeiten boten Raum für Stolz, Dankbarkeit und Vorfreude auf das, was die Zukunft für die neuen Pflegefachkräfte bereithält. Nun beginnt für sie ein neues Kapitel in ihrem Leben, in dem sie ihre erworbenen Kenntnisse und ihre Hingabe für den Pflegeberuf einsetzen können. Die Verantwortlichen wünschten zum Abschied: „Alles erdenklich Gute für den weiteren Weg“.