Die speziellen Ausstattungen für die Infrastruktur des Eschenbacher Bildungstempels, die der Landkreis als Schulaufwandsträger nicht fördern kann, sind bemerkenswert, wie aus dem Bericht von Andreas Wagener hervorgeht. Der Vorsitzende informierte die Mitglieder in der Jahreshauptversammlung des Vereins über großzügige Mitfinanzierungen schulischer Projekte mit Hilfe zahlreicher Freunde und Förderer.

Förderverein unterstützt Schule bei Ausstattung und Exkursionen

In Anwesenheit von Schulleiter Harald Olschner und Ehrenvorsitzenden Hubert Haberberger erinnerte Wagener mit Blick auf den Berichtszeitraum beispielhaft über Beiträge des Vereins zur Ausstattung des Schulsanitätsteams, über Anschaffungen für den Wahlkurs Robotik, Zuwendungen zur Verbesserung der Hardware-Ausstattung und über die Unterstützung diverser Exkursionen.

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Indirekt habe der Verein auch am spektakulären Start eines Stratosphärenballons durch das P-Seminar mitgewirkt, gab der Vorsitzende unter Hinweis auf ein Crowdfunding zwischen der Volksbank Raiffeisenbank Nordoberpfalz und dem Förderverein bekannt.

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Anträge für Schulausstattung und Willkommenspakete

Förderprojekte mit Erfolgsgarantie, wie auch Schatzmeister Matthias Holl anmerkte und die Treue der örtlichen Geldinstitute und das Sponsoring einiger Freunde und Förderer würdigte. Die Zuwendungen seit der Gründung des Vereins im Jahr 1997 bezifferte der Finanzchef auf über 100.000 Euro.

Einig war sich die Versammlung, auf der Basis der finanziellen Möglichkeiten des Vereins die Anträge der Schülermitverwaltung auf Zuschüsse für einen Tischkicker zu unterstützen. Auch über „Willkommenspakete“ für Fünftklässler und über die Beschaffung praktischer Handys für die Schulsanitäter wurde wohlwollend entschieden.

Schon eher ins Geld gehen Anträge für einen Ersatz-Wasserspender in der Mensa und die Ausstattung der Theatergruppen und der Fachschaft Musik mit Headset-Mikrofonen im Set, einschließlich eines Mischpultes. Über die Höhe dieser Zuwendungen soll noch entschieden werden.

Strammes Schulprogramm

Die Schule wächst und gewinnt, fasste in der Jahreshauptversammlung des Fördervereins Schulleiter Harald Olschner seine Informationen aus dem Schulleben zusammen. Der Oberstudiendirektor berichtete von einer guten Entwicklung der Schülerzahlen mit derzeit 703 Schülerinnen und Schüler und einer durchschnittlichen Klassenstärke von 27 Kindern und Jugendlichen.

Er verwies nach den Corona-Einschränkungen auf ein derzeit strammes Veranstaltungsprogramm mit Fahrten nach Berlin, Leipzig, Perschen und Saalbach, zwei Tanzkurs-Abschlussbälle und einem weiterem Schulball nach der Abiturfeier. Nur bedingt funktioniere das internationale Schüler-Austauschprogramm, bedauerte Olschner. Besonders von englischer und französischer Seite geben es aktuell wenig Motivation für ein gegenseitiges Kennenlernen.

Jubiläum naht – ein Festakt ist in Planung

Für den 18. Juli 2023 kündigte der Schulleiter einen Festakt mit Schulball und Ausstellung aus Anlass des 75-jährigen Jubiläums der Schule an. Große Hoffnung setzt Olschner auf die Partnerschaft mit Universitäten und Hochschulen. Beispielhaft nannte er die erst kürzlich vereinbarte Kooperation mit der OTH Amberg-Weiden im Bereich der MINT-Fächer und die Genehmigung einer Projektrunde mit der „Allianz für berufliche Orientierung in Ostbayern“ (ABBO).

Auch mit der Technischen Hochschule und der Technischen Universität in Nürnberg und dem künftigen Standort für Künstliche Intelligenz in Speinshart gebe es vielversprechende Kooperationsgespräche.

Ukrainische Klasse schwierig zum Händeln

Als „großen Brocken“ für die Schule bezeichnete der Chef-Pädagoge die Unterrichtssituation für ukrainische Schülerinnen und Schüler. Die gebildete Brücken- und Willkommensklasse sei für alle Beteiligten eine große Herausforderung. Mit der Feststellung „wir wachsen und gedeihen“ verwies der Schulleiter auf die künftige Bildung einer 11. Klasse als Brücken- und Gelenkklasse und kündigte mit der 12. und 13. Klasse eine neue Oberstufen-Regelung an.

Sorge bereitet dem Schulchef das rückläufige Interesse am Lehrerberuf. „Deshalb werden uns mittelfristig bayernweit die Lehrkräfte ausgehen“, prophezeite Harald Olschner und verwies auf dieses bayernweite Phänomen.