Im Markt Floß leben die Zeugen der jüdischen Geschichte weiter. Trotz der Deportation der letzten jüdischen Familien im Jahr 1942, sind die Synagoge und der jüdische Friedhof bleibende Erinnerungen. Der Landesverband der israelitischen Kultusgemeinden in Bayern trägt die Verantwortung für diese historischen Stätten. Doch auch die lokale Gemeinde fühlt sich verpflichtet, den jüdischen Kultus am Leben zu erhalten.

Sanierung als Zeichen des Gedenkens

Die in der Pogromnacht zerstörte Synagoge wurde 1980 wieder eingeweiht. Dies zeigt das Engagement des Marktes Floß, die jüdische Tradition zu bewahren. Regelmäßige Führungen und Veranstaltungen unterstreichen diese Haltung. Die Gemeinschaftsfeier und musikalische Aufführungen gehören zu den etablierten Ereignissen, die die Verbundenheit mit dem jüdischen Erbe ausdrücken.

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Erhaltung der Friedhofsanlage

Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Zustand des Friedhofes. Nach einem Hinweis auf beschädigte Granitstufen am Eingang, setzte der Markt Floß sich für eine schnelle Instandsetzung ein. Zusammen mit dem Landesverband und unter Einbeziehung einer Fachfirma aus Cham wurden die notwendigen Arbeiten durchgeführt. Die professionelle Sanierung des Treppenaufgangs und die Pflege der Anlage dienen dem fortwährenden Gedenken.

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Gemeinsame Verantwortung

Die Pflege des jüdischen Erbes in Floß ist ein Gemeinschaftswerk. Der Markt, der Landesverband und die Bewohner arbeiten Hand in Hand. So wird sichergestellt, dass die geschichtsträchtigen Orte als „Zeugen der Vergangenheit“ erhalten bleiben und die Erinnerung an eine der bedeutendsten Gemeinschaften des Marktes wachgehalten wird.