Weiden. Die Ausstellung Ausstellung zu den Jahrestagen WAA NEIN 30 , Tschernobyl 30 , Fukushima 5, wurde für den Besuch der Berufsschüler extra um einen Tag verlängert.

Hilde Lindner-Hausner von der BI gegen atomare Anlagen freute sich riesig:

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Dieser Abschluss für unsere Ausstellung war zwar nicht so geplant, wurde aber durch den Besuch der 10. Klassen der Europaberufsschule zu einer gelungenen Finissage. Studienrätin Bettina Schemmel machte es möglich. In kürzester Zeit wurde aus einer Idee ein Ausstellungsbesuch mit Hand und Fuß.

Die Stadt Weiden hatte der Bürgerinitiative gegen atomare Anlagen Weiden-Neustadt das Foyer des Neuen Rathauses für vier Wochen als Ausstellungsraum zur Verfügung gestellt. Gezeigt wurde eine Sammlung von Fotografien, Büchern, Videos, Dokumenten, Plakaten und vielem mehr.

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Als Hauptmotivation und Ziel der Ausstellung war von den Veranstaltern genannt worden, man dürfe den WAA-Bürgerprotest und die Geschehnisse dieser Zeit nicht vergessen, sondern wolle dies der Öffentlichkeit, vor allem jungen Menschen als Teil der jüngsten bayerischen Geschichte vermitteln. Die ausgestrahlt-Plakatausstellung „Fukushima 5 Jahre – Tschernobyl 30 Jahre und wir“ solle deutlich machen, dass diese Katastrophen noch nicht vorbei sind, sondern noch andauern und sich wiederholen können.

70 Schüler waren zu Fuß von der Berufsschule zum Rathausfoyer gekommen. Weitere Lehrkräfte gaben “Geleitschutz”. Der Besuch der Ausstellung war bestens vorbereitet worden. Drei Gruppen wurden gebildet. Ein Team beschäftigte sich intensiv mit der Fukushima/Tschernobyl-Ausstellung – Frau Schemmel hatte praktisch über Nacht einen Fragebogen dazu erstellt.

Das zweite Team sammelte Eindrücke und Informationen beim Videofilm Mythos WAA. Das dritte Team wurde mit Erklärungen durch den Ausstellungsteil 30 Jahre WAA NEIN geführt. Wolfgang Herzer, einer der Gründungsmitglieder der Weidener BI gegen die WAA gab den jungen BürgerInnen Einblicke in den Oberpfälzer WAA-Protest. Die Begegnung mit den aufmerksamen und interessierten Schülern machte große Freude”, erklärt die BI-Sprecherin. Eine mögliche weitere Zusammenarbeit mit der Berufsschule wurde besprochen.

Studienrätin Bettina Schemmel bedankte sich bei den Veranstaltern und überraschte Wolfgang Herzer und Hilde Lindner-Hausner mit einem Blumenstrauß und der Berufsschultasse als Gastgeschenk.