Eschenbach. Immer wieder müssen sich Retter nicht nur mit Notfällen, sondern auch mit aggressiven Patienten oder Gaffern herumschlagen. Dazu gehören verbale Beschimpfungen bis hin zu körperlicher Gewalt. Die Feuerwehr Eschenbach will sich nun dagegen rüsten und hat sich einen Profi dazu eingeladen.

Von Jürgen Masching

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Andreas Fachtan ist Referent und Personal Trainer für Selbstverteidigung, Gewaltprävention und Kampfsport aus Ebnath. Der 37-Jährige betonte am Anfang der Ausbildung in der Turnhalle der Markus-Gottwald-Schule: „Das oberstes Ziel ist es Gefahren- und Gewaltsituationen vorzubeugen. Um Gewaltpotenzial zu vermeiden, müssen alle Parteien sensibilisiert werden – vom potenziellen Opfer, über die Täter bis hin zu den Schutzbeauftragten.“

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Gefährliche Situationen gut gemeistert

Und dann ging es los für die Floriansjünger aus Eschenbach. Bereits das Aufwärmprogramm hatte es in sich und die Kameraden schwitzen ordentlich. Es wurden verschiedene Szenarien durchgespielt, von verbaler Gewalt über nonverbale Gewalt bis hin zur körperlichen Gewalt. „90 Prozent aller Zweikämpfe enden für beide Kontrahenten am Boden“, erklärt Fachtan.

Nach fast zwei Stunden war die Ausbildung für die Kameraden beendet. Die Teilnehmer freuten sich, dank des kompetenten Profis, auf solche Situationen vorbereitet zu sein. „Aber ich hoffe, es wird nie so weit kommen“, so Kommandant Udo Drechsler.

Fotos: Jürgen Masching