Pressath. Andreas Kneidl bleibt Kommandant in Pressath. Unter seiner Führung will die Feuerwehr 2020 die Jugendarbeit weiter anpacken.
Von Jürgen Masching
Die Generalversammlung der Feuerwehr Pressath stand unter dem Zeichen von Ehrungen und der Wahl des Kommandanten und seines Stellvertreters. Bürgermeister Werner Walberer begrüßte unter anderem Kreisbrandrat Marco Saller, Kreisbrandinspektor Wolfgang Schwarz und Kreisbrandmeister Jürgen Haider.
Kommandant Andreas Kneidl stellte in seinem Bericht dar, wie aktiv die Feuerwehr Pressath im Jahr 2019 war. „Im Jahr 2019 wurde die Feuerwehr Pressath von 55 aktiven Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern unterstützt. Zusammengesetzt aus sieben weiblichen und 48 männlichen Feuerwehrdienstleistenden konnte die aktive Wehr all ihre Einsätze und Aufgaben bewältigen“, so Kneidl. Bei allen Übungen und Unterrichten sowie Übungen für Leistungsabzeichen und Einsatzübungen wurden 688 Stunden von den Aktiven geleistet (28,7 Tage). Drei besondere Übungen stellte der Kommandant besonders heraus: die Geräteschau am „Tag der offenen Tür“, die große Einsatzübung am Altenheim in Pressath sowie die Übung mit VOLVO – LKW Antriebe (Gas, Strom und Diesel).
Zu zusammen 86 Einsätzen wurde die Feuerwehr Pressath im vergangenen Jahr gerufen. Dies waren 19 Brandeinsätze (darunter der Brand des landwirtschaftliches Anwesen in Döllnitz, ein Brand eines landwirtschaftliches Anwesen in Oberneumühle im Landkreis Tirschenreuth und der Brand eines Gartenhauses in der Scheibe). Dazu kamen 54 Technische Hilfeleistungen (mehrere Verkehrsunfälle, Unwettereinsätze sowie Einsätze mit beginnenden Reanimationen am Kiesibeach und in der Scheibe) und vier Sicherheitswachen. Bei all diesen Einsätzen wurden von allen Feuerwehrdienstleistenden 1.650 Einsatzstunden geleistet (68,7 Tage).
Jugendarbeit im Blick
Jugendwart Julius Pfleger konnte berichten, dass die Stärke der Jugendfeuerwehr in Pressath derzeit bei sechs Jugendlichen liege. Die absolvierten Übungs- und Unterrichtsstunden belaufen sich auf rund 74 Stunden pro Jugendlichem. Aber auch die Freizeitgestaltung kam nicht zu kurz. So wurde das Freibad besucht oder gebowlt. „Die oberste Priorität hat 2020 aber die Jugendwerbung.
Wir brauchen die Jugend, um weiter aktiv zu bleiben“
so Pfleger.
Atemschutzgerätewart Andreas Argauer zeigte auf, dass sich zur Zeit 22 Atemschutzträger bei der Feuerwehr Pressath befinden. Diese leisteten 2.435 Einsatzstunden bei 14 Einsätzen. „Das sind bisher die meisten Einsätze der Feuerwehr Pressath“, so Argauer.
Kommandant Andreas Kneidl bedankte sich bei Werner Deglmann, der sein Amt als Atemschutzgeräteträger niederlegt. Deglmann hatte am 28.02.1982 den Lehrgang für Träger von schwerem Atemschutz abgelegt und seitdem der Feuerwehr Pressath als Atemschutzträger gedient.
Kneidl bleibt Kommandant
Zur Neuwahl des Kommandanten und seines Stellvertreters wurde Bürgermeister Werner Walberer als Wahlleiter ernannt. Von den anwesenden Wahlberechtigten wurde Andreas Kneidl erneut zum Ersten Kommandanten gewählt. Seine Stellvertreter wurde Andreas Argauer. Der bisherige Stellvertreter Ralf Schupfer, der sechs Jahre das Amt innehatte, bekam als Dank ein kleines Geschenk von Kneidl überreicht.
Bürgermeister Walberer freut sich weiter auf eine schlagkräftige Truppe in Pressath bauen zu können. Kommandant Kneidl bedankte sich für die Unterstützung der Stadt, die immer ein offenes Ohr für die Belange der Feuerwehr hat.
Kreisbrandrat Marco Saller beglückwünschte Kneidl zur Wiederwahl und merkte an, dass die Führungsspitze immer ein offenes Ohr für die Feuerwehr Pressath habe. 2020 beschäftigt die Feuerwehren die Planung für die Tagesalarmierungsstärke. Zum Ende des Jahres soll auch die digitale Alarmierung im Landkreis umgesetzt werden.
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Ehrungen und Beförderungen der Feuerwehr Pressath:
Feuerwehrfrau: Alexandra Huber Oberfeuerwehrmann: Michael Stannek und Stefanie Wiesner Hauptfeuerwehrmann: Fabian Reindl, Heidi Schupfner und Marius Seitz
10 Jahre bei der aktiven Feuerwehr:
Michael Pfleger, Kilian Schmelcher und Marius Seitz [/box]

