Neudorf. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt, so lautet ein altes Sprichwort. Die Feuerwehrjugend von Neudorf hat sich getraut und wurde belohnt. Das Weißwurstessen – einst in Händen der KLJB – bewährte sich unter neuer Führung. 

Von Hans Meißner 

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Die KLJB sah sich nicht mehr in der Lage die Traditionsveranstaltung durchzuführen. Zum Glück sprang jetzt die Feuerwehrjugend ein. Weißwürste gibt es meistens nach einer langen Faschingsnacht. In Neudorf veranstaltete seit Jahrzehnten am Faschingssonntag die KLJB das traditionelle Weißwurstessen. Seit es den Rockfasching gibt, kommen die Gäste meist auch direkt von der durchzechten Nacht. Für die KLJB war dieser Weißwurstfrühschoppen dennoch nicht mehr rentabel.

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Für Rettung gesorgt

Als die Verantwortlichen der Jugendfeuerwehr davon erfuhren, sprangen sie sofort als Veranstalter ein. Die Zutaten – Weißwürste, Brezen und Weißwurstsenf – waren schnell bestellt, das Einsatzfahrzeug aus der Fahrzeughalle gefahren, Tische und Bänke aufgestellt und für Deko gesorgt. Schon war die Feuerwehr Neudorf für das Weißwurstessen gerüstet. Die Neudorfer nahmen den neuen Rahmen gerne an. Auch ganze Familien kamen frei nach dem Motto „Heute bleibt die Küche kalt“ zum Weißwurstessen.

Feuerwehrkameraden aus Oberwildenau besuchten ebenfalls den Frühschoppen. Leider wurden einige durch ihren Funkwecker aus der Gemütlichkeit gerissen, die Einsatzkräfte einschließlich Kreisbrandmeister Sebastian Hartl mussten zum Einsatz eilen. Für sie reservierte die Feuerwehrjugend aber ein paar Würste. Voll zufrieden zeigte sich Jugendwart Andreas Lorenz mit dem Verlauf des Frühschoppens und dem Engagement seiner Jugendgruppe.

Bilder: Hans Meißner