Wenn auch nicht offiziell vermerkt, doch zwei Vereine im Flosser Amt zeigten wieder einmal, was Zusammengehörigkeit und Gemeinschaftssinn in Markt und Land bedeuten und wert sind. Zum einen sind es die Mitglieder des Ländlichen Burschenvereins Umgebung von Floß, zum anderen ist es die Selbsthilfeeinrichtung für die Landwirte, der Steyr-Club Floß und Umgebung.
Hatte früher das Drescherfest des Burschenvereins Tradition, so wurde daraus jetzt das Sommerfest. Sich wieder gemeinsam treffen und über das Erntejahr zu unterhalten, über Gott und die Welt zu reden, gute Laune und Heiterkeit walten lassen, nichts anderes sind die Beweggründe für diese festliche Veranstaltung.
„Alte Hasen“ in Sachen Organisation
Beide Vereine haben für die Organisation und Gestaltung von solch kleineren Events reichlich Routine. Der Ländliche Burschenverein mit Vorsitzenden Stefan Riedel als Veranstalter bei der Flosser Kirwa hat dies immer wieder unter Beweis gestellt und beim Steyr-Club sind es die Grillfeste, die mit Vorsitzenden Wolfgang Bock hervorragend gestaltet werden.
In der Lagerhalle, direkt am Bocklradweg gelegen, hat der Ländliche Burschenverein sein Zuhause. Dort war auch das ideale Festgelände mit genügenden Abstell- und Parkplätzen. Auch die Kinder hatten ihre helle Freude mit der Hüpfburg. Metzgermeister Marco Meierhöfer bewies einmal mehr sein Können am Grill und bei der kulinarischen Kistensau zur
Mittagsmahlzeit.
Der Getränkeausschank funktionierte bestens und die runden Gesellschaftstische waren für einen Plausch sehr willkommen. Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der Familie, wobei Kaffee, Kuchen und Gebäck serviert wurden. Beide Vereine sind sich einig, dass auch künftig das Sommerfest zu einem festen Bestandteil gesellschaftlichen Treffens Jahr für Jahr gefeiert wird.

