Weiden. Für naturwissenschaftlich interessierte Mädchen des Elly-Heuss-Gymnasiums muss dieser altbekannte Ausspruch „Abwarten und Tee trinken“ umformuliert werden in „Durchstarten und Tee untersuchen“. 24 Schülerinnen der Unterstufe beteiligten sich mit Freude und Eifer an der zweiten Runde des Landeswettbewerbs „Experimente antworten“, bei der sich alles um das Aufgussgetränk drehte.
Der Wettbewerb soll das Fach Natur und Technik begleitend, Kinder der Jahrgangsstufen 5 bis 7 an naturwissenschaftliche Phänomene heranführen. Dabei kommen überwiegend haushaltsübliche Chemikalien und Küchengeräte zum Einsatz. So hantierten die Jungforscherinnen dieses Mal mit Schwarz-, Früchte- oder Kräutertees in Teebeuteln und loser Form, Zitronensaft, Milch, Essig, Soda, Natron, Nägeln, Streichhölzern, Backblechen, Löffeln, Messern und Marmeladegläsern. Die Teemischungen mussten unter anderem nach ihrer Zusammensetzung untersucht werden, das Ziehverhalten in Wasser unterschiedlicher Temperatur wurde ausgetestet und aus Teeextrakten Geheimtinte hergestellt. Ein leerer Teebeutel ließ sich auch schnell zu einem Heißluftballon umfunktionieren.
Durchführung und Ergebnisse mussten in übersichtlicher und sinnvoller Weise mit von Fotos, Tabellen, Diagrammen und Skizzen schriftlich präsentiert werden.
Vier Schülerinnen der Klasse 6c überzeugten die Jury in München so, dass sie erste Preise zuerkannt bekamen: Ertl Kathrin, Hartwig Johanna, Herrmann Kathrin und Kneidl Anna. 13 Mädchen konnten sich über zweite Preise freuen: Maschke Ronja (Klasse 5a), Braun Sophia, Grill Tina, Nuißl Anna, Siegler Lara-Marie, Tastemir Sudenaz, Wedlich Carla (alle Klasse 5b), Keßl Isabell (Klasse 5c), Messer Verena (Klasse 6c), Enzmann Laura, Rödl Vanessa, Scharl Elena (alle Klasse 7a), sowie Scharnagl Sabrina (Klasse 7c).
Die restlichen Teilnehmerinnen bekamen dritte Plätze: Buscholl Emma, Füßl Sarah, Romweber Erma (alle Klasse 5a), Hasenzade Rahima, Sirikwa Emy (beide Klasse 5c), sowie Goschler Lara und Weidner Isabel (beide Klasse 6b).
Aus der Hand von Oberstudiendirektor Reinhard Hauer erhielten alle teilnehmenden Schülerinnen von Kultusminister Ludwig Spaenle unterzeichnete Urkunden und die vier Erstplatzierten zusätzlich lasergravierte Betrachtungslupen.

