„Wir wollen keine Dumpingpreise“, erklärte Tattoo-Konvention-Geschäftsführer Marco Dürr. „Ein Tattoo kostet bei dieser Konvention Minimum 80 Euro. Egal ob ein Kreuz oder ein kleines Zeichen.“ Nach oben hin gebe es keine Grenzen. Ein Ganzrücken-Tattoo könne 6.000 Euro kosten. Die 39 Studios müssten diesen Grundpreis verlangen, weil die 60 Tätowierer lange und teure Anreisen hätten. Hinzu kämen noch die Hotelkosten und die Aufwendungen für den Stand.

Ein Nischenpublikum

„Die Thematik ist das Grundthema Tattoo“, betonte Dürr. Die Konvention ist deutschlandweit unterwegs, am Samstag und Sonntag gastierte sie zum ersten Mal in Weiden. 15 Euro kostete der Einritt. Die Besucher? Ein Nischenpublikum. Wer am Samstag hier war, kommt am Sonntag eher selten wieder. „Außer, er hat einen Termin vereinbart. Oder er lässt sich über zwei Tage tätowieren. Grundsätzlich kann man sagen: Es gibt zu 90 Prozent einen Besucherwechsel. Die Klientel bleibt aber das Gleiche.“

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Grund, eine Konvention zu besuchen: „Ich komme, lasse mich inspirieren und spontan stechen. Das sind keine monatelang geplante Projekte.“ Messepreise gebe es keine. Dafür habe man aber die Möglichkeit, Tätowierer zu kontaktieren, bei denen man normalerweise monatelange Wartezeiten hätte. Es gebe echte Stars in der Szene. „Du musst jetzt nicht extra nach Hamburg hoch, wenn du aus der Region Weiden bist. Das ist der eigentliche Hintergrund dieser Konvention.“

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