Alle vier Jahre wird in der Gewerkschaft ver.di zur Wahl aufgerufen. Bei der Wahl in Schwarzenfeld galt es den achtköpfigen Vorstand zu bestimmen sowie die überörtliche Einbindung auf Landes- und Bundesebene zu wählen. Das Wahlergebnis brachte keine großen Veränderungen. Wiedergewählt wurden Manfred Haberzeth als Vorsitzender, Gerhard Nothhaft als sein Stellvertreter. Dem Vorstand gehören weiter an: Waltraud Haberkorn, Waltraud Rothballer, Hubert Brunner, Marianne Kellner, Gerlinde Treixler und Bruno Lehmeier.

„Solidarität geht nicht in Rente“

Damit in einem Regierungsbezirk mit einer Ausdehnung von ca. 9.700 Quadratkilometer die Bindung der Mitgliedschaft möglich wird, gibt es wohnortnahe regionale und fachbezogene Gliederungen und Angebote. Darüber berichteten Agnes Söllner und Peter Moll beispielhaft für Post, Telekom und Logistik.

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Die Rechenschaftsberichte zeigen die Zielrichtung: Gesellschafts- und Gewerkschaftspolitik bilden dabei den Schwerpunkt. Mit ihrem Leitmotiv „Solidarität geht nicht in Rente“ docken die Senioren an die aktuelle Tarifpolitik an und leisten Unterstützung in Tarifauseinandersetzungen.

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Keine Spaltung von Alt und Jung

Die Sozialpolitik bildet ein besonderes Anliegen der ver.di-Senioren. „Hier wehren wir uns gegen die sichtbaren Tendenzen, Jung und Alt zu spalten. Wir müssen besonders für die nachfolgenden Generationen den Wert eines solidarischen Umlagesystems herausstellen und verteidigen“, so der wiedergewählte Vorsitzende Manfred Haberzeth.

Die beschlossenen Anträge spiegelten das wider. So will die Konferenz die Pflegeversicherung durch eine Vollversicherung weiter entwickeln. Die Regierung wird zudem aufgefordert, die Lücken bei der Energiepauschale zu schließen. Es ist bei der zunehmenden Armut bei Rentnern nicht zu verstehen, dass sie nicht berücksichtigt sind.