Grafenwöhr. „Ruhrpott wir kommen“ war das Motto der diesjährigen JU-Revival Tour. Mit den Städten Köln, Düsseldorf, Bochum, Dortmund und Duisburg führte die Viertagefahrt der CSU ins „Herz von NRW“.

Von Gerald Morgenstern 

Advertorial ohne Button, ohne Markierung, ohne Background
Neues Advertorial Neues Advertorial Neues Advertorial Neues Advertorial Neues Advertorial

Die Stammgruppe der ehemaligen JU-Tour und Gäste aus Erbendorf begrüßten die Organisatoren Thomas Reiter und Gerald Morgenstern zum Trip ins Ruhrgebiet. Mit einer Führung in Kölns Altstadt und der Besichtigung des Doms nahm die Reise ihren Auftakt. Quartier bezog die Gruppe im City Hotel in Düsseldorf in unmittelbarer Nähe des Prachtboulevards Königsallee. Dass der Wirtschaftsstandort und die Modemetropole Düsseldorf nicht nur mit der längsten Biertheke der Welt aufwarten kann, erfuhren die Oberpfälzer beim Stadtrundgang.

#1 beispiel full

Im Regierungsviertel, den Rheinpromenaden und der Altstadt erläuterten die Stadtführer Geschichtliches und Aktuelles. Tolle Einkaufsmöglichkeiten eröffneten sich beim Shopping an der Königsallee. Mit dem regen Treiben und Feiern in den zahlreichen Gaststätten, Brauereien und Kneipen der Stadt sowie beim Festival am Rheinufer wurde den Oberpfälzern der Begriff der rheinischen Gastlichkeit und Frohnatur richtig bewusst.

Unter Tage ging´s im Deutschen Bergbaumuseum in Bochum. Mit dem Seilfahrt-Simulator startete der Gang durch die nachgebauten Schächte und Stollen. In den Kohle- und Erzflözen mit den verschiedenen Abbaugeräten und der technischen Ausstattung wurden den Besuchern die geschichtliche Entwicklung und die Bedeutung des mittlerweile eingestellten Bergbaus vor Augen geführt.

Ein weiter Blick über das durchgehende Grün des Ruhrgebiets bot sich vom 50 Meter hohen Förderturm, der von Dortmund nach Bochum umgebaut wurde. Ein weiterer Höhepunkt der Fahrt war der Besuch im Industriepark Duisburg. Nach dem Abendessen im ehemaligen Hauptschaltwerk des stillgelegten Eisenhüttenwerks startete die Gruppe die Fackelwanderung durch den Industriepark. Hierbei beeindruckte besonders der Blick von den oberen Etagen des Hochofens über die beleuchteten Industrieanlagen.

Wandeln auf Krupps Spuren

Die Guides berichteten über den Ablauf der Eisengewinnung und den Arbeiten im Hüttenwerk. Alle Hallen und ehemaligen Anlagen wie Hochofen, die Erzbunker oder der Gasometer wurden zu touristischen Highlight mit Veranstaltungsbühnen, Kletterwänden oder einem Tiefseetauchbecken umgewandelt. Bei der Stadtrundfahrt in Dortmund am folgenden Tag legte die Gruppe einen Stopp in der Dreifaltigkeitskirche am Borsigplatz ein, die als Kirche der Borussen gilt. Mit einem Rollenspiel zog der Katholische Gemeindereferent die bekennenden Bayernfans in seinen Bann und erläuterte die Geschichte des Ballspielvereins der durch Franz Jacobi am Borsigplatz gegründet wurde.

Die Industriefamilie Krupp prägte einst das Ruhrgebiet, in Essen wandelten die Oberpfälzer auf deren Spuren. Auf der Heimreise legte die JU-Revival-Tour einen Stopp in Kassel ein. Im Bergpark Wilhelmshöhe wurde das UNESCO-Weltkulturerbe mit den Wasserspielen und den barocken Kaskaden unterhalb der Herkules-Statue besichtigt.