Seit Jahren – schon lange vor Corona – sind viele Lehrerinnen und Lehrer der Sophie-Scholl-Realschule von der Technik und den Vorzügen des iPads überzeugt. „Seine Handlichkeit, kein lästiges Hochfahren und die umfassenden Verwendungsmöglichkeiten revolutionieren den Unterricht“, wie Realschulkonrektor Georg Hammer sagt.
Was macht das iPad für die Schülerinnen und Lehrer so attraktiv?
Das Tablet funktioniert wie das Handy: In die Hand nehmen, einfach auf die App tippen und los geht’s. Die Mädchen sind geübt in der Verwendung dank eigener Smartphones und lernen intuitiv durch die Anwendungen mit der digitalen Welt umzugehen, ist Hammer überzeugt.
Dank der beiden neuen iPad-Koffern, die die Sophie-Scholl-Realschule bekommen hat, bieten sich auch für die Klassen neue Einsatzmöglichkeiten. „Der Lehrer kommt mit dem Koffer in den Unterricht. Die Kinder kennen das Procedere und haben Spaß an der modernen Technik sowie am Lernen allgemein“, erklärt Hammer.
Schnelleres Feedback zum Lernfortschritt
Hausaufgaben werden online als PDF-Datei oder Foto abgegeben, die Lehrkraft korrigiert die Abgabe auf dem iPad mit einem speziellen Stift in roter Farbe und schickt die korrigierte Version sofort zurück an die Schülerin. Dabei weist der Lehrer auf ein selbst gedrehtes Lernvideo in seinem eigenen YouTube-Kanal hin, wodurch die Kinder den Lernstoff noch einmal vertiefen können.
Kein lästiges Einsammeln der Hefte oder Warten bis zur nächsten Unterrichtsstunde, die Rückmeldung über den Lernfortschritt kommt postwendend per Foto oder PDF-Datei zurück auf den heimischen Bildschirm.
Tafel versus iPad
Auch als Tafelersatz ist das Tablet – in Kombination mit einem Beamer – perfekt geeignet. Die Texte sind besser lesbar, als auf der grünen Tafel, mit Hilfe des dazugehörigen Stifts können auch alle erdenklichen Formen einfach gezeichnet werden. Ein weiterer Vorteil: Buchseiten können leicht eingescannt werden, PDFs direkt bearbeitet und wichtige Stellen live markiert werden.
Zahlreiche Apps erleichtern die Arbeit der Lehrenden und der Schüler und Schülerinnen zudem. Zeitraffer, Anatomie in 4D oder digitale Schulbücher für Versuche in MINT-Fächern, ein digitaler Globus oder virtuelle Exkursionen in Geografie sind nur einige Beispiele.
Digitalisierung wird wichtiger – in allen Lebensbereichen
Kein Beruf kommt ohne digitale Auswertungen, Steuerungen oder Kommunikationsmöglichkeiten aus. Videokonferenzen, Onlinemeetings oder
belanglose Videochats vereinfachen die Kommunikation über weite Distanzen und beherrschen sowohl die Gegenwart und wegen der aktuellen Coronasituation die Zukunft bestimmen umso mehr.
Umso wichtiger wird es Kinder und Jugendliche in der Gegenwart zu unterstützen und für die digitale Zukunft vorzubereiten, wie auch die Sophie-Scholl-Realschule findet. „Durch den täglichen Gebrauch werden die notwendigen Kompetenzen, die im Lehrplan gefordert und im praktischen Leben unumgänglich sind, erlernt und eingeübt.“

