Sprichwörtlich an den Kragen geht es in diesen Tagen dem Federvieh. Auch das schöne weiße Federkleid schützt nicht vor dem Zweibeiner Mensch. Gan(s) schön arm dran ist das Schnattervolk. Das Fest des hl. Martin naht. Da lechzt das übermächtige Geschöpf Mensch nach einem Knuspermahl mit Köndeln, fetter Soße und einem Schöpperl Blaukraut. Am besten sollte es eine Biogans sein.

Auf der heimischen Wiese an einem Bachlauf aufgewachsen, gehört für viele zu Martini am 11. November a Gänserl zum unverzichtbaren Schlemmermahl, das seine Wurzeln im Kreislauf des Bauern- und Kirchenjahres hat. Im Mittelalter läutete der Martinstag den Beginn der 40-tägigen vorweihnachtlichen Fastenzeit ein. Ein deftiges Festessen half da über die karge Fastenzeit hinweg.

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Große Nachfrage bei den gefiederten Zweibeinern

Abhelfen kann an solchen Tagen der Geflügelhof Weidner in Metzenmühle (Marktgemeinde Kirchenthumbach). Über 500 Gänse und Enten säumen (noch) den Bachlauf und bevölkern die grüne Wiese. Aber nicht mehr lange. Die Nachfrage ist riesig.

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Begehrt sind auch Wachteln und weiteres exotisches Geflügel. Die Kundenliste des Geflügelzüchters ist lang und reicht bis zu Gourmetrestaurants in Nürnberg. Auch den Bauernmarkt vor dem Bayreuther Rotmain-Center und einige Taubenmärkte der Kleintierzuchtvereine werden bedient.