Daher gibt es die Möglichkeit, dass zur Unterstützung Hilfskräfte eingesetzt werden. Solche Naturliebhaber werden derzeit wieder gesucht.
Voraussetzungen zur Übernahme der ehrenamtlichen Tätigkeit:
- Verständnis und Interesse für Natur- und Umweltschutz
- zeitliche Flexibilität
- gesundheitlich in der Lage, Außendiensttätigkeiten durchzuführen
- Mobilität, das heißt ein eigenes Fahrzeug. Es wird versucht, die Zuständigkeitsbereiche so zu legen, dass man wohnortnah eingesetzt ist, aber es kann durchaus notwendig werden, in anderen Gemeinden mit auszuhelfen. Ortskenntnisse sind von Vorteil.
- Umgang mit Menschen: Bestimmte Themen bergen durchaus Konfliktpotential, daher sollte man in der Lage sein, deeskalierend mit solchen Situationen umzugehen.
- Vorab müssen Ausbildungskurse absolviert werden: Diese werden in der Regel bei der Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege in Laufen abgehalten und dauern eine beziehungsweise bei den Naturschutzwächtern zwei Wochen.
Interessierte haben die Möglichkeit, sich bis 27. März bei der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Tirschenreuth (Mähringer Straße 7, 95643 Tirschenreuth) zu melden.
Bei Fragen kann man sich unter der Telefonnummer 09631 /88-337 beziehungsweise per E-Mail an silvia.blei@tirschenreuth.de melden.
Die Ehrenamtlichen erhalten für die Tätigkeit eine Aufwandsentschädigung, sowie eine Fahrtkostenpauschale für Fahrten mit dem eigenen Wagen. Während der Tätigkeit für die Untere Naturschutzbehörde sind sie zudem unfallversichert. Außerdem werden die Kosten für die Ausbildung übernommen.
Naturschutzwächter
Die Wächter haben unter anderem die Aufgabe, die Schutzgebiete zu kontrollieren, beispielsweise begutachten sie jährlich die Naturdenkmäler oder führen Streifengänge in den Naturschutz- und Landschaftsschutzgebieten durch. Daneben kontrollieren die Mitglieder der Naturschutzwacht auch die Einhaltung von Auflagen aus Bescheiden. Sie helfen bei der Kartierung von Pflanzen und Tieren mit. Zudem können sie im Bereich der Umweltbildung tätig werden.
Hornissenberater
Die Berater unterstützen die Bevölkerung bei Problemen mit Hornissen und Wespen. Sie informieren über die Tiere und versuchen Lösungen zu finden, um Nester an Ort und Stelle zu belassen. Sollte dies nicht ausreichend sein, setzen sie Nester auch um. Es wäre von Vorteil, wenn interessierte Personen schon Erfahrungen in der Imkerei hätten.
Biberberater
Diese beraten und unterstützen Betroffene, wenn es Probleme mit dem Biber gibt. Hier ist es von Vorteil, wenn bereits ein Fallenfangkurs besucht wurde und eine Jagdausübungsberechtigung vorliegt, da es erforderlich sein kann, gefangene Tiere zu töten.

