Der Ortsteil Schönbrunn im Flosser Land weist heute noch die Idylle eines Dorfes auf, wie man sie leider nur noch sehr selten vorfindet. Im Zentrum der Ortschaft steht der Dorfbackofen, daran angebaut, die Viehwaage und in unmittelbarer Nähe eine alte Milchgrube. Natürlich darf auch der Dorfweiher (Feuerlöschteich) nicht fehlen. Einrichtungen, die heute von den Bauern und Landwirten so gut wie nicht mehr gebraucht und benützt werden. Trotzdem sollen sie erhalten bleiben.

Der auf früherem Dorf- und heutigem Gemeindegrund stehende Backofen, direkt an der Gemeindeverbindungsstraße Floß-Hardt-Schönbrunn-Würzelbrunn gelegen, wurde zur Zeit von mehr als 25 Jahren von OWV-Vorsitzenden Erika Sommer (Dönitz), einer gründlichen Sanierung durch den Einbau einer funktionierenden neuen Feuerstelle von der Flosser Firma Kaminbau Reber betriebsfertig hergestellt.

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Gedacht war daran, in Schönbrunn ein Dorffest aufleben zu lassen umso auch das Miteinander zwischen Dorfgemeinschaft und der Flosser Bevölkerung zu stärken. Immer wieder gab es Ansätze für solche Festlichkeiten, zuletzt im Jahre 2022 von Heimatpfleger Fred Lehner der für das Jubiläumsjahr 2023 bei der 1075-Jahrfeier ein Backofen- und Dorffest angeregt hatte. Leider kam bis heute nicht dazu. Anliegende Großbäume am Backofen wurden durch den Markt als Grundeigentümer erst vor zwei Jahren entfernt, weil sie das Mauerwerk des Gebäudes stark in Mitleidenschaft gezogen haben.

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Wie gehts weiter?

Jetzt stellte sich erneut die Frage, was mit dem Backofen und der angrenzenden Viehwaage geschehen soll. Dorfbewohner Norbert Meierhöfer weiß zu berichten, dass sich die Dorfgemeinschaft bis heute uneins über den Erhalt der Viehwaage ist. Bürgermeister Robert Lindner und Heimatpfleger Fred Lehner plädierten für den Bestand des Backofens als auch der Viehwaage, es sei denn, die Mehrheit spricht sich für den Abbau der Waage aus.

Während im vergangenen Jahr die Dorfgemeinschaft bereits Hand anlegte und das Dach des Backofens sauber machte, dazu noch die vorhandenen Schäden am Mauerwerk des Gebäudes freilegten, sollen jetzt die notwendigen Putzarbeiten durchgeführt werden. Hier bietet sich eine freiwillige Hilfe an. Den Fassadenanstrich würde die Dorfgemeinschaft übernehmen. Alles soll im Einvernehmen mit dem Dreierverbund Markt-Heimatverein-Dorfgemeinschaft geschehen. Ausschussmitglied Norbert Meierhöfer wird sich um die anstehende Organisation für die Durchführung der erforderlichen Arbeiten am Backofen kümmern.

Wenn das alles so wie geplant auch umgesetzt werden kann, dann sollte auch über die Abhaltung eines Backofen- und Dorffestes ernsthaft darüber nachgedacht werden, baten Bürgermeister und Heimatpfleger. Nur dann bringt auch die Bevölkerung für die aufgebrachten Investitionen zur Erhaltung der Dorfidylle Verständnis auf.