Eingeteilt in Tandemgruppen und ausgestattet mit diversen Arbeitsaufträgen, konnten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in den Alltag eines Rollstuhlfahrenden gewinnen. Das Team des Sanitätshauses rollactiv aus Weiden stellte, wie auch schon in den Jahren zuvor, eine große Anzahl verschiedener Rollstühle zu Verfügung. Nach einer Einweisung durch das Fachpersonal konnten die Schülerinnen direkt losstarten.

Den Alltag im Rollstuhl kennenlernen

Aufgaben wie beispielsweise die Erkundung verschiedener Einkaufsmöglichkeiten auf Barrierefreiheit, Papiermüll- und Pfandflaschenentsorgung, das Bedienen von Bankautomaten, Möglichkeiten für Rollstuhlfahrende im Fitnessstudio und die Nutzung verschiedener öffentlicher Einrichtungen standen auf dem Tagesplan. In einem Zeitraum von sechs Stunden erledigten sie ihre Aufträge, wobei nach drei Stunden ein Rollstuhlwechsel stattfand.

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Gemeinsam mit Alexander Grundler, dem Behindertenbeauftragten der Stadt Weiden, fand am darauffolgenden Mittwoch ein angeregtes Reflexionsgespräch statt, bei dem die Schüler ihre Erfahrungen schilderten und viele offene Fragen beantwortet werden konnten. Zudem steuerte Grundler viel Wissenswertes aus seinem Alltag als Rollstuhlfahrer wie auch aus seiner Arbeit als Behindertenbeauftragter der Stadt Weiden bei.

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Tag hat den Blickwinkel verändert

Zusammenfassend war es ein Tag, der den Blickwinkel der Schüler veränderte und die Achtsamkeit auf für Fußgänger unsichtbare Barrieren wie abfallende Gehwege oder Unebenheiten der Straße lenkte. Ebenso mussten sie schnell feststellen, wie wichtig ein individuell angepasstes Hilfsmittel und eine Vertrauensbasis zwischen dem Rollstuhlfahrenden und dem Assistenzgeber sind. Diese für sie neuen Erfahrungen können die Schüler sofort in ihrer beruflichen Praxis umsetzen, so lautete die einhellige Meinung.