Der Vorsitzende Martin Bäumler begrüßte die zahlreichen Mitglieder und dankte auch Zuchtleiter Dr. Thomas Nibler, der den Jahresbericht vorstellte und dazu aktuelle Informationen zur Rinderzucht gab. Auch Fachreferentin Sabine Rudin hatte für ihr Sachgebiet Tiergesundheit viel Informatives parat.

Nibler berichtetet über die Ereignisse des vergangenen Jahres und beantwortete zugleich Fragen zur Rinderzucht. Insgesamt sind 1.965 Mitglieder eingebunden, die auch 41 Aufzuchtbetriebe, 420 außerordentliche Mitglieder und 30 Doppelmitgliedschaften einschließen.

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Lob vom Stadtrat

In seinem Grußwort lobte Stadtrat Alois Lukas in Vertretung von Oberbürgermeister Jens Meyer die Entwicklung der Milchviehhaltung im Landkreis Neustadt/WN. „Die Milchleistung hat sich aufgrund der Zuchtarbeit und der Verbesserung der Haltungsbedingungen positiv entwickelt. Die Argumente der Tierschützer – die Landwirte quälen ihre Tiere – ist nicht haltbar, da sie ihre Lebensgrundlage sind“.

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Die Tierhaltung wird vonseiten der Politik zurückgefahren, mit der Folge, dass immer weniger die Landwirtschaft weiter bewirtschaften wollen. In der Frage der Klimabelastung wird das Rind negativ dargestellt, obwohl der Wiederkäuer in der Lage ist, Grünland, das sonst niemand verwerten kann, in hochwertige Nahrungsmittel umzuwandeln.

BBV-Kreisobmann Josef Fütterer

Das Herdenmanagement verbessern

In ihrem Fachbeitrag sprach Sabine Rudin, Tierärztin vom Landesverband der Erzeugerringe in Bayern e.V. (LKV), dass der Verband den Landwirten kostenlos das Programm „Pro Gesund“ anbietet. Die gesammelten Daten über die Tiergesundheit können das Herdenmanagement wesentlich verbessern. Module wie Eutergesundheit, Klauengesundheit, Fruchtbarkeit, Kälbergesundheit und Schlachthofbefunde werden dabei unterschieden. Ziel sei es, durch das Gesundheitsmonitoring das Tierwohl in den Ställen weiter zu verbessern.

Für über 100.000 Kilogramm Lebensleistung wurden ausgezeichnet

  • Wilhelm Stark, Dürnast, „Vanni“
  • Markus Forster, Irchenrieth, „Karin“
  • Christian Pschierer, Penzenreuth „Matte“
  • Hans Mois, Denkenreuth, „Zalia“
  • Wilhelm Frank, Steinreuth, „Mia“
  • Stefanie Frey, Feilershammer-Trabitz, „404“
  • Christoph Spiegl, Parkstein, „Luna“
  • Martin Liegl, Moosbach, „Illa“
  • Mathias Stangl, Püllersreuth, „Utta“
  • Herbert Wittmann, Ilsenbach, „Amanda“
  • Berthold Kohl, Altzirkendorf, „Citta“
  • Bayer. Staatsgut Almesbach, Weiden, „Anita“

Weitere Auszeichnungen

  • Höchste Herdenleistung: Johannes Wieder, Steinreuth
  • Höchste Jahresleistung: Johannes Wolf, Reichenau, „Ulme“
  • Höchste Lebensleistung: Siegfried Lehner, Neuzirkendorf, „Olinde“
  • Eutergesundheit 2021/2022: Josef Meckl, Waldthurn
  • Lebensleistung (Abgänge): Martin Krug, Bechtsrieth
  • Kälberfestvermarktung: Leonhard Käs, Pressath
  • Das Schild „Kuhprofi“ können sich Johann Bartmann, Hans Gollwitzer, Siegfried Lehner und Karl Schröml in den Stall hängen