Der Elternbeirat der Bildungseinrichtung hatte die Aktion organisiert, Lebensmittel für die Tafel zu spenden.
Nudeln und mehr
Viele haltbare Lebensmittel hatten die Kinder in der vergangenen Woche mit in die Schule gebracht, um diese zu spenden. „Die Vohenstraußer Tafel erhält die zum sofortigen Gebrauch bestimmten Lebensmittel von Supermärkten – Nahrungsmittel mit langer Haltbarkeit hingegen sind in der Tafel Mangelware“, erklärte Reger. Man hole aus Märkten in Vohenstrauß und Pleystein zudem Lebensmittel, deren Haltbarkeitsdatum zwar überschritten ist, aber trotzdem noch problemlos verzehrbar sei.
Elternbeirat-Aktion
Elternbeiratsvorsitzende Petra Müller und ihre Kollegin Sandra Baier waren von der selbstlosen Arbeit der 15 Mitglieder der Vohenstraußer Tafel begeistert – die Mädchen und Buben applaudierten.
Unterstützung für 100 Kinder
Reger berichtete, dass die Tafel jeden Dienstag 148 Körbe befüllt, die dankend von den Hilfsbedürftigen aus dem Altlandkreis angenommen werden. Unter den Hilfsbedürftigen sind Familien mit 100 Kindern unter 14 Jahren. 40 Prozent der von der Vohenstraußer Tafel unterstützen Personen kommen laut Reger aus der Ukraine, 15 Prozent sind Migranten aus Syrien, Afghanistan oder auch Iran. Ganz kostenlos ist die Abgabe der Lebensmittel nicht, verriet Reger. Je nach der Größe der ausgegebenen Körbe, die sich an den Familienmitgliedern orientieren, müssen maximal 3,50 Euro für die anfallenden Nebenkosten bezahlt werden.
Mädchen und Buben befüllen Kisten
Die fleißigen Erstklässler bepackten die mitgebrachten Kisten voll mit Lebensmitteln, der Elternbeirat und die beiden Tafel-Damen transportierten diese in ihren „Kastenwagen der Hilfe“.

