Für das erste Semester der Landwirtschaftsschule Weiden bot sich der Obstbaumschnitt als Thema für einen ausgiebigen Praxistag an. Nach einem theoretischen Vormittag im Klassenzimmer ging es für die Studierenden am Nachmittag direkt in die Praxis: zum Bayerischen Staatsgut in Almesbach, wo alte Obstbäume auf ihre Pflege warteten.

Obstbäume sind schnell gepflanzt, doch damit ist es nicht getan. Pflanzenbaulehrer Gerhard Gradl vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Tirschenreuth-Weiden (AELF TW) betont: „Für gesunde und langlebige Bäume braucht es regelmäßige und professionelle Pflegeschnitte, damit alle Teile des Baumes genügend Licht bekommen“.

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Erfahrene Anleitung

Unterstützt von den erfahrenen Kreisfachberaterinnen Maria Treiber und Manuela Pappenberger der Landkreise Neustadt/WN und Tirschenreuth sowie den Pflanzenbaulehrkräften des AELF TW machten sich die Studierenden mit Eifer ans Werk. Mit Sägen und Scheren gewappnet, lernten sie die Kunst des gezielten Schnitts, um das Wachstum und die Gesundheit der Bäume zu fördern.

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„Es hat Spaß gemacht, die Theorie gleich anzuwenden. Ich freu‘ mich darauf, direkt mit unseren Bäumen am Betrieb weiterzumachen, die dringend einen Pflegeschnitt benötigen“, erzählt der Studierende Andreas Majer begeistert.

Theorie wird zu Praxis

Praxisnahe Erfahrungen seien besonders wertvoll für die angehenden Landwirte. Der Semesterleiter Mathias Beutner ergänzt: „Nach dem Motto ‚learning by doing‘ ermöglicht die direkte Durchführung den Studierenden ein tieferes Verständnis für die Bedeutung des Obstbaumschnitts zu entwickeln“.

Der Praxistag bot somit eine wertvolle Ergänzung zum regulären Unterricht und unterstrich wieder die Wichtigkeit praxisnaher Lehrinhalte in der Ausbildung angehender Wirtschafter für Landbau. Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Tirschenreuth-Weiden.