Mitterteich. In der Woche vor dem ersten Adventssonntag hat die Stadt Mitterteich wieder einen Christbaum am zentralen Marktplatz vor der Kirche aufgestellt. Bis es aber so weit war, mussten einige Schwierigkeiten überwunden werden.

Von Werner Männer

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Jedes Jahr gibt die Stadt für diesen traditionellen Weihnachtsschmuck viel Geld aus. Heuer dürften sich die reinen Transport- und Aufbaukosten auf zirka 2.000 Euro belaufen. Die Gehälter der Stadtarbeiter sind hier nicht mit berücksichtigt.

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Schwierige Anfahrt für riesigen Baum

Der vierzehn Meter hohe Baum stand im Garten einer privaten Familie und musste vorsichtig geborgen werden. Schließlich sollten keine Äste abbrechen. Für den Transport musste ein Tieflader organisiert werden, um das riesige Stück problemlos zum künftigen Standort zu transportieren. Das war nicht ganz gefahrlos, denn der Baum war recht buschig und hatte weitausladende Äste. Nachdem die Tanne gesichert war, konnte die Fahrt beginnen.

Beim Transport war auf jeden Fall die gesamte Straßenbreite erforderlich. Dabei galt es auch einige enge Kurven zu meistern. Nicht jeder Autofahrer hatte dafür Verständnis und fuhr trotz entsprechender Hinweise der Begleitpersonen und der zahlreichen gelben Blinklichter direkt auf den Schwertransport zu. Zum Glück verlief alles ohne Schäden und der Baum kam unversehrt am Rathausplatz vor der Kirche an.

Lichterglanz vor Kirche und Rathaus

Dort wartete bereits ein schwerer Autokran, der das 14 Meter hohe Monster in die Grube vor dem Rathaus setzen sollte. Immerhin wog der Baum mehr als drei Tonnen. Auch bei dieser Arbeit galt es vorsichtig zu sein, um keine Äste abzubrechen. Nach gut einer Stunde war der Baum in der Grube versenkt und nun steht der Christbaum für die nächsten sechs Wochen für alle Mitterteicher sichtbar vor Kirche und Rathaus.

Jetzt werden noch die Lichter angebracht und zum ersten Advent soll der Baum dann in voller Pracht leuchten. Gespendet hat den Baum übrigens der Mitterteicher Anton Krämer.

Leider findet wegen der Corona-Pandemie heuer kein Weihnachtsmarkt statt. Der Gewerbeförderverein, der dies alle Jahre organisiert, versucht aber eine Ersatzlösung zu finden. Im Moment wird mit den Mitgliedern darüber verhandelt wie das aussehen könnte und wie man das durchführen könnte, ohne die Besucher zu gefährden und gegen die Hygieneregeln zu verstoßen..

Fotos: Werner Männer